Monday, May 14, 2007

Ausflüge am Wochenende

Am Samstag war das Wetter fast ideal, um sich im botanischen Garten in Erlangen zu tummeln. Schon in Nähe des Bahnhofs, am Schlossplatz lockten die Töne zweier Musikanten mit ansprechenden Melodien...der Wind war noch zu kühl für viele Straßencafés, doch im Windschatten war es recht angenehm. Im botanischen Garten dann empfing uns ein Froschkonzert! Und wirklich, sie sonnten sich und ließen sich mit der Zeit auch gut fotografieren. So bekam ich überraschenderweise gar einen Frosch auf die Platte, der durch die Luft sprang!

Die Vegetation verändert sich im Moment rasend schnell...was am vergangenen Mittwoch noch blühte, war teilweise welk, anderes nun in voller Blüte! Immer mehr Seerosen zeigen sich in voller Schönheit! Im Azorenhaus kann man nur noch staunen, so auch bei den Kakteen. Der Tiger hielt ein Schläfchen, ließ sich aber gerne von mir kraulen.

Die Natur macht hungrig...also auf zu einem kleinen Imbiss in den schönen Gassen Erlangens, die für Fototgrafen viele Motive bereit halten. Danach war ich seit langem mal im Aromagarten. Er ist so schön wie je, doch leider konnte ich den blühenden Mohn nicht mehr ablichten, die Batterien wurden leer.

In Nähe des Theaters waren Musik und Stimmen zu hören...die Erlanger Figurentheatertage mit einem Stück, das im Freien begann! Einfach zauberhaft waren die Figuren! Ein Schlangenmensch in Grün, eine üppige Frau in Gelb, eine Dame in Schwarz, eine Amazone in Rot auf eytremen Highheels...eine Jungfrau in Weiß...die Musik kam aus einem Trabi ohne Räder, produziert von einer Truppe aus Holland! Es war ein Erlebnis der Extraklasse!

Am Sonntag dann tollstes Ausflugswetter für die Pegnitzauen, Schloss Oberbürk, Schloss Unterbürk...diese Idee hatten viele Menschen. Das Foto von mir entstand ohne Absicht...habe es mal nicht gelöscht.


Aus: 'Der Prophet' von Khalil Gibran:

Sprich von der Liebe.

Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie, und mit lauter Stimme sagte er:

Wenn die Liebe Dir winkt folge ihr,
sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann, wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich,
so, wie sie dich wachsen läßt, beschneidet sie dich.
So, wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
Steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.