Friday, May 19, 2006

Nix als Ärger

So, wie diese Cyber - Kinder fühle auch ich mich, egal, wieviel ich kämpfe und tue, irgendwie hänge ich immer wieder fest oder habe gar unmöglichen Ärger am Hals.

Das Gospeln gestern hat mir Spaß gemacht und dann konnte ich auch mal ausreichend schlafen, wenn auch wieder in Etappen. Hatte einen schönen Traum ... nur leider erwies sich der Tag dann als alles andere als traumhaft!

Ich hatte zwei große Tüten mit Wäsche in den Waschsalon geschafft. Die Maschinen dort sind schon blöde! Hatte eine gefüllt und versucht mich genau an die Anweisung zu halten, warf das Geld ein und da sprang die Verschlussklappe wieder auf, das Geld hops und die Wäsche schmutzig! Daneben ist so ein stinkiges kleines Cafe, da fragte ich um Hilfe und ob sie mir Geld wechseln könnten. NEIN, sie hätten damit überhaupt nix zu tun. Da liefen so viele Maschinen, aber niemand war da. Als dann eine Frau mit Wäsche kam, bat ich sie um Hilfe, aber da kam auch nicht viel. War so ne übergeschminkte Tussi...ich packte wütend wieder alles ein, dann damit auf das Rad und zurück. Im Treppenhaus traf ich eine Nachbarin, zu der ich wenig Kontakt pflege, ...die meinte nur: es wird sich schon irgendein Weg finden. Ich ging rein und schloß grußlos meine Tür. Ich an ihrer Stelle hätte meine Maschine angeboten, wenigstens für dieses Mal. Ich hatte mir die Servicenummer notiert und vom Marktstand aus angerufen, Phillip, Traudl´s Mann findet das alles unmöglich. Der Servicemann sagte, ich solle morgen früh um zehn da sein, dann bekäme ich das Geld wieder und man schaue, dass ich eine funktionierende Maschine bekomme. Den Wäscheständer von der netten jungen Nachbarin konnte ich heute freiräumen. Die Wäsche hat über zwei Tage zum Trocknen benötigt! Den Wäscheständer brachte ich zurück und werde nun morgen wieder einen Aushang raushängen, in der Hoffnung, dass mir nochmal jemand ein solches Teil ausleiht.

Ist schon schlimm, letzte Woche nahm ich noch jede Schwierigkeit mit Bravour und diese Woche stoße ich schwups an meine Grenzen, so schnell kann ich kaum denken. Bin heilfroh, wenn diese kritischen Transite wieder vorbei sind. Am liebsten würde ich mich so lange in ein Schneckenhaus verkriechen. Dabei hatte ich mich schon auf einen etwas anderen Samstag gefreut, bin ich doch auf eine Modenschau und auf eine Vernissage eingeladen. Doch von den ganzen Schwierigkeiten beginnt mir auch noch das Hirn zu dröhnen...hatte ja im Mai noch keine Migräne, das passt ihr wohl nicht! Im Moment fällt es mir schwer alles mit Humor zu nehmen und den Optimismus nicht zu verlieren.