Berichte aus dem schönen Bad Bergzaberner Land - meine fotografischen Streifzüge und Erlebnisse als Märchenfee
Monday, July 31, 2006
Malen, drucken und viel Stress
Mein Leben ist zur Zeit alles andere als märchenhaft, sogar schlafen ist Stress. Im botanischen Garten war es trotzdem schön, nur mit den Rosen ist es in diesem Jahr nicht so arg, ihnen war es wohl zu heiß.
Sunday, July 30, 2006
Trio Mundo
Da kommen Kritiker ins Schwärmen: Einzigartige Weltmusik, wunderschöne Melodien der Extraklasse, eine deutsch-argentinische Tango-Connection von Weltklasse war schon über das Trio Mundo und sein Album „Momentos“ zu lesen. In der Musik des Trios verschmelzen südamerikanische Rhythmen, argentinischer Tango und europäische Melancholie ineinander - oder, wie im Bayerischen Rundfunk zu hören war, „Tango und Temperament, Latin und Leidenschaft, Improvisation und
Saturday, July 29, 2006
Bolero
Letzte Nacht wieder bis nach eins gemalt.Bardentreffen, ja ich gehe heute hin, auch wenn mir, oder gerade weil mir jetzt überhaupt nicht danach ist. Warum? Ich bekam Briefe, deren Inhalt mich teils bestürzte, teils wütend machte. Also habe ich weiter gemalt. Meine Kreativität war schon immer meine Rettung, jedenfalls half und hilft sie mir mein Leben zu meistern. Habe allerdings auch Musik laufen, da kam dann auch Ravel´s Bolero. Ich ließ ihn ein zweites mal laufen und tanzte dazu, die Füße stampften immer heftiger im Takt und irgendwann begannen die Hände immer lauter im Takt mitzuklatschen, so wie das Stück eben aufgebaut ist. Ich sehe da immer Gefangene tanzen, die sich und ihr Elend, aber auch ihr Wesen und ihre Befreiung darstellen.
Mir war es plötzlich völlig egal. ob ich Nachbarn damit störe! Von mir hört man doch sonst kaum was im Haus! Raus aus den engen Fesseln!
Laut kosmischer Konstellationen ist das heute ein Tag zum Verlieben! Was sich dann aber innerhalb kürzester Zeit als Strohfeuer herausstellen kann, wenn nicht eigene Konstellationen hinzukommen, die unterstützend wirken. Viel Spaß dabei! Mir ist nicht danach!
Friday, July 28, 2006
El torro

El torro, tja gestern hatte ich eine ganz verweinte Tochter am Telefon. An ihrem letzten Urlaubstag wurden ihr an einer Ampelkreuzung die Autotüren aufgerissen und der Rucksack mit all ihren Papieren, dem Handy, den Filmen und anderen persönlichen Dingen gestohlen. Zurückfliegen durfte sie trotzdem. Am Flughafen in Barcelona sind sie das gewöhnt, hieß es, das komme täglich mehrfach vor. In Barcelona sollte man also besonders wachsam sein und nichts sichtbar im Auto liegen haben und den Wagen nur in bewachten Parkhäusern abstellen.
Merkur wechselt heute wieder mal in die Direktläufigkeit. Es ist also bald vorbei mit der gemächlichen Zeit. Es gilt nun wieder verstärkt den Stier bei den Hörnern zu packen, aktiv zu werden.
So habe ich denn schon mal spontan meine Putzaktion hinter mich gebracht.
Bin froh, dass man wieder besser durchatmen kann. Es regnet schon seit dem Morgen, tielweise recht heftig. Die Natur atmet auf, es riecht wieder ganz anders. In der Nacht, so um vier hatte ich heftigen Sauerstoffmangel. mein Körper holte sich, was er brauchte, wollte nicht den ganzen Tag über zerschlagen sein und so schlief ich wie eine Tote. Manches bekam ich so halb mit, doch mal wieder nicht das Läuten des Telefons.
Thursday, July 27, 2006
bardentreffen kommt
Habe schon letzte Woche mal in das aktuelle Programm geschaut, heute etwas erweitert. Meine Favoriten sind:Samstag:
17:30h Trödelmarkt :Trio Mundo, dt.-arg. Tangomusik
20:00h La Ley, Cuba
Sonntag:
14:00h Trödelmarkt: L´Orchestre Europe
20:30h Hauptmarkt: Yerba Buena
Vor Ort kann sich das etwas ändern, wie immer. Jedenfalls läuft schon mal der Austausch untereinander, man wird sich da und dort treffen. Je nachdem, wie man es bei der Hitze aushält. Lust zu karibischen und argentinischen Klängen zu tanzen ist bei mir schon sehr groß. Ansonsten überwiegen in diesem Jahr die fränkischen Barden, da ein Sponsor weggefallen ist. Wer das mag, geht dort hin.
Laut der kosmischen Konstellation ist heute ein Tag zum verlieben. Ich bin heute eher faul und müde, muss erstmal verdauen, was gestern so alles war. Am Abend wird dann wieder gegospelt, das wird die Geister dann schon wieder wecken.
Wednesday, July 26, 2006
Man muss mich nicht lieben

Je ne suis pas là pour être aimé, ist der Originaltitel, doch man muss sie lieben, die Hauptdarsteller, die nur durch ihre verstohlenen Blicke, die sie sich zuwerfen, den Film tragen - ihre voller schüchterner Offenheit, seine voller Lethargie. Und dies vor allem wegen der großen Komik, die inmitten der quälenden Tragik des Lebens immer wieder hervorblitzt. Mehr möchte ich von dem wirklich sehenswerten Film nicht verraten.
Nach dem sehr erfreulich verlaufenen Behördengespräch war nicht mehr viel Zeit. Doch zu der Verabredung am Kino war ich dann doch pünktlich. Das war ein sehr reichhaltiger Tag. Zum Abschluss sehe ich nun Mozarts "Figaro´s Hochzeit", eine Übertragung von den Salzburger Festspielen.
Das einzige, was mich erfrischt ist der Erfrischungstee der heiligen Hildegard. Ich werde so schon ein immer größerer Fan ihrer Tees, der Erfrischungstee ist ein echter Hit.
BehördenMachtGewalt
Im Briefkasten fand ich eine Nachricht an die Mieter: bis morgen müssen alle Räder, die im Hof stehen mit Namen gekennzeichnet sein, sonst werden sie entsorgt! Es stünden zu viele Räder herum, dabei ist der Fahrradständer selten voll belegt. Auf diese Art kann man natürlich auch Macht ausüben! Und ich schaffe es nicht einmal, auch nur etwas mies zu sein, sondern weise Nachbarn, die nun wirklich nicht nett zu mir sind darauf hin.
Am Nachmittag steht ein weiterer Behördengang an, der länger dauert. Mal sehen, was dabei raus kommt.
Tuesday, July 25, 2006
Alptraum
Letzte Nacht war irre heftig. Nach drei aufgewacht, saß im Bett, bekam kaum Luft, war aus einem Alptraum erwacht . Wollte mich anlehnen, da war aber nix in meinem Rücken, das mir hätte Halt geben können. Da merkte ich so halb, dass ich in einer anderen Richtung saß als vermutet und beinahe aus dem Bett gefallen wäre. Da hatte ich einen ordentlichen Schreck weg. Packte mich dann auf die andere Seite. Neumondnacht, stockdunkel. Bekam weiter kaum Luft, doch meine Beine waren ständig in Bewegung. Als ich merkte, dass sie so was wie rannten, sagte ich ihnen, das brauchen sie nicht, denn so komme ich nicht zur Ruhe, wolle doch wieder schlafen, da liefen mir Tränen. Sackte in mich zusammen. So allein in dem Zustand. War noch ganz benommen vom Schlafmittel, ich hatte trotzdem alle Türen weit geöffnet, fand kaum ins Bett zurück, so komplett wacklig, wie ich war. Den Wunsch nach draußen zu gehen konnte ich vergessen, da allein und kein direkter Zugang zum Hof.
Heute kam wieder einmal negative Behördenpost. Das baut nicht gerade auf. Konzentration fällt mir heute ungemein schwer, so als sei mir das Hirn aus dem Schädel gebrannt worden. Ähnlich dem Zustand des Getreides, entweder, es wird vorzeitig geerntet oder brennt in der Hitze lichterloh. Und der blog lädt schon wieder keine Bilder hoch ... nervig!