Tuesday, January 31, 2006

Erinnerungen an ein anderes Leben

Letzte Nacht machte ich mich im Internet auf die Suche nach interessanten Fotos und fand unter anderem welche von Ulm und Blaubeuren. In Ulm habe ich 15 Jahre lang gelebt, meine Kinder kamen dort zur Welt. Katharina lebt seit einigen Jahren wieder dort, denn ihr gefällt Ulm besser als Nürnberg. Matthias hingegen hat seine Heimat hier gefunden, Ulm interessiert ihn nicht mehr. Mich aber auch nicht allzusehr, war ohnehin länger dort, als ich vorhatte.

Was gibt es zu entdecken?



Licht am Ende des Tunnels....

Bald ist wieder Zeit sich zu bewegen, joggen zu gehen...

denn fürs Abstellgleis ist es noch viel zu früh!

Gehe geradlinig deinen Weg,
Weiche den Kurven nicht aus,
Sei unabhängig,
Doch anderen gegenüber immer freundlich.
Äußere klar und besonnen deine Meinung.
Höre zu. Auch Törichte
bedürfen deiner Zuneigung.

Freue dich des Erreichten.
Meide das Aufdringliche.
Erwarte mit Neugier das Künftige...
...Sei achtsam.Schicke dich an glücklich zu sein.
Jürgen Schwarz

Diese Lebenregel hat was! finde ich jedenfalls.

Monday, January 30, 2006

Odyssee der Nenets



Jeden Frühling verlässt eine Gruppe sibirischer Nenets ihr Winterlager und bricht zu einer sechsmonatigen Odyssee in Richtung Nordpolarmeer auf. 800 Kilometer legen die Familien auf den handgefertigten, mit ihrer Habe beladenen und von Rentieren gezogenen Holzschlitten zurück. Ihre Unterkünfte sind Zelte, die aus 80 Rentierhäuten gefertigt werden, die Nahrung besteht aus rohem Rentierfleisch und Brot, das bis zu sechs Monate gelagert wird. Vor Wintereinbruch treten sie den weiten Rückweg an. Mit ihrer über Tausende von Jahren entwickelten Technik gelingt es den Nenets, unter extremen Umweltbedingungen zum Beispiel bei Wintertemperaturen von minus 60 Grad Celsius und ohne Kontakt zur Außenwelt zu überleben.
Leider haben die Nenets selber keinen Schamanen mehr und die Jungen sind in Internaten in der Stadt untergebracht...lernen nur noch teilweise, wie man inn dem Klima überlebt...leben kann...die Frauen nähen die dicken Fellmäntel und Stiefel alle selber, sowas gibts nicht zu kaufen. Eine ganze Familie wohnt und schläft in einer kleinen Hütte, die nur einen Raum hat mit einem Ofen. Betten gibts nicht, nur Matten auf dem Holzboden.
Um Kunsthandwerk herzustellen wie die Iunit haben sie keine Zeit, sie leben mit ihren Herden und sind vollauf mit der Bewältigung des Alltags beschäftigt.

Wintersonne und gelungene Tests

Im Kurs komme ich super voran! Die Tests zu den ersten fünf Lektionen habe ich fast alle mit der höchsten Punktzahl bestanden. Ab Lektion 7 sind die Verknüpfungen mit der Astrologie dran. Das stellte ich mir einfach vor, da ich mich mit Astro schon lange beschäftige. So einfach ist es nun doch nicht, da ist die Kreatvität schwer gefordert, was den grauen Zellen aber nix schadet.
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
R.M. Rilke

Sunday, January 29, 2006

Noch immer Krieg im Sudan


Einer von vielen Kriegen in Afrika, in der Welt: der Konflikt in Darfur, Sudan. Zweieinhalb Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Anzahl der Toten wird auf 180.000 bis 300.000 Opfer geschätzt. Die Vereinten Nationen haben im Nachbarland Tschad Flüchtlingslager eingerichtet. Eines davon ist das Lager Bredjing, in dem 35.000 Menschen leben. Fatima 11 Jahre, und Jasmin, 12 Jahre, wurden mit ihren Familien hierher gebracht. Es ist der Mai 2005, das Thermometer steht auf 45 Grad im Schatten. Die Mädchen erzählen, wie der Krieg über sie kam: "Vom Himmel sind Schüsse gefallen auf Männer und Kühe. Es gab nichts, was sie nicht zerstörten." Sie, das sind die Janjawid, die gefürchtete und berüchtigte berittene arabische Reitermiliz.

Inversionswetterlage

Dieses Wetter hat mich heut Früh mit Migräne aufwachen lassen - wieder ne Düse rein und weg war ich, bin erst am Nachmittag aufgewacht, nicht völlig schmerzfrei und der helle Teil des Tages ist bald vorüber. Wäre doch gerne auch raus auf einen Spaziergang. Föhn und ewiger Nebel ließen mich vor acht Ulm verlassen, jedenfalls auch...der Nebel kann dort schon Ende August beginnen und über Wochen anhalten...habe das selbst erlebt, als dann im Winter ein weiter Blick möglich war, sogar bis zu den Alpen, ja dann war Föhn...
Ich trinke einen Schutzengeltee, mit frischem Ingwer angereichert, das wärmt so schön von innen raus und beugt Erkältungen etc vor. Gestern genehmigte ich mir auch etwas Meerrettich, kann nicht schaden, macht die Atemwege frei.

Habe in der Nacht nocht sulamaysmythen.blogspot.com erweitert, über Aratta. Den Text, den ich fand, lag in fürchterlichem deutsch-amerikanisch vor, hoffe, was ich draus gemacht habe, ist verständlich.

Saturday, January 28, 2006

Zauberflöte zu Amades 250. Burzeltag


Migräneattacke in der Nacht



Das war also keine Grippe oder dergleichen, was sich da gestern bei mir ankündigte, sondern eine Migräne der heftigsten Sorte. Mir gings in der letzten Nacht echt schlimm, doch jetzt ist es wieder besser, der Göttin sei dank!
Jetzt kenne ich auch den Grund: Föhn,der noch anhalten soll...
Ich konnte sogar schon lernen. Den Hibiscus habe ich endlich runtergeschnitten, morgen ist Neumond, also der rechte Zeitpunkt,damit er im Sommer fleißig blüht. Und mein neuer bunter Schal ist fast fertig! Ich freu mich drauf!

Meine Tochter hat sich gemeldet, sie sucht immer dann nach einer neuen Wohnung, wenn ich da auch bei bin. Ist in Ulm noch schwieriger als hier.

Heute ist mal wieder Archäologie angesagt! Auf ARTE-tv:

ARATTA
Die allgemein verbreitete Ansicht, die Wiege sämtlicher Zivilisationen befände sich in Mesopotamien, scheint revidiert werden zu müssen. Im Südosten des iranischen Hochlandes wurden Spuren einer bislang unbekannten uralten Zivilisation entdeckt. Die Dokumentation verfolgt die Grabungen im Iran und zeigt die Arbeit des weltweit geschätzten Archäologen Professor Youssef Madjidzadeh, der glaubt, die Reste des mythischen Königreiches Aratta vor sich zu haben.
Ich bearbeite gerade einen Text über den alten Mythos, die Übersetzungen sind so haarsträubend, dass man damit richtig Arbeit hat. Werde den Text auf die Mythenseite setzen.

Ich habe Lust zum Schlittschuhlaufen zu gehen! Wer kommt mit???