Wednesday, February 14, 2007

Schreck am Valentinstag

Habe an die 12 Stunden geschlafen! Die Augen tun noch immer etwas weh, aber es ist besser und wach bin ich jetzt auch! Die ganzen letzten Nächte waren viel zu kurz gewesen.

Über den Tag hinweg war es trocken, doch beim Radeln zum Einkaufen war ich recht nass geworden. Einen Schreck bekam ich gleich zu Beginn! Ich hatte an der Ampel die Taste gedrückt, kurz, bevor es grün wurde, hörte ich ein Martinshorn. Ein Junge, vielleicht neun Jahre alt, kam mit seinem Tretroller, hielt kurz neben mir. Als die Ampel auf Grün wechselte war er auch schon auf der Strasse, hatte nur auf die Ampel geachtet, aber nicht darauf, das der Notarzt an uns vorbeiraste! Ich rief ihn mehrfach zurück! Er stoppte, sah zu mir her und kam dann zurück auf den Gehweg … gerade noch rechtzeitig, bevor der Wagen an uns vorbei fuhr. Der Junge hatte offensichtlich nicht kapiert, was am Laufen war! Ich sagte ihm: Blaulicht hat IMMER Vorfahrt! Er meinte: ok! Der Schreck steckte mir, nicht ihm in den Gliedern.

Zu Beginn hatte es nur leicht geregnet, mit der Zeit wurde der Regen immer heftiger und ich immer nasser! Zuhause konnte ich mich sofort wieder umziehen, brauche keine Erkältung und keine angekratzten Stimmbänder!

Sunday, February 11, 2007

Arbeit an der HP

Ich wünsche allen, die hier reinschauen eine gute Woche!

Habe begonnen meine Bilder auf der HP zu bearbeiten. Mich hat immer genervt, dass sie aussehen, als schauten sie unter einem Grauschleier hervor. Habe herausgefunden, wie ich sie bearbeiten muss, damit sie den Originalbildern gleichen. Na jedenfalls, mehr als bisher. Vielleicht fällt ja jemand mit der Zeit der Unterschied auf. An einem Tag habe ich das Auswechseln der Aufnahmen sicher nicht erledigt, dazu ist die Seite ja zu umfangreich. Jedenfalls saß ich fast den gesamten verregneten Sonntag am PC. Für heute ist es genug, meine Augen brennen.

Verfallende Häuser

Das Areal befindet sich an der Ecke Pillenreuther/Sperberstraße, direkt angrenzend an den Wohnpark Neulichtenhof. Es handelt sich insgesamt um drei Häuser.

Von dem Eichenwäldchen sind noch einige Reste da, doch stehen sie recht vereinzelt da, vorwiegend verdeckt hinter dem nächsten Bauzaun. Teilweise wurden einzelne Bäume in die Gestaltung miteinbezogen. So entstand auch ein kleiner Naturspielplatz, der eingezäunt und abgeschlossen ist.

Friday, February 09, 2007

Dem Verfall preisgegeben!

Nach längerer Zeit ging ich Mitte der Woche, da der Park ja schon geschlossen war, in der Umgebung spazieren. Das Gelände in unmittelbarer Nähe des Hummelsteiner Schlosses wurde als großes Areal verkauft. Der Besitzer baut/e dort im toskanischen Stil vorwiegend hochwertige und ansprechende Mehrfamilienhäuser. Was am Rande mit der vorhandenen Bebauung geschieht, scheint niemanden zu interessieren...wahrscheinlich werden sie irgendwann abgerissen. Auf jeden Fall sind die Häuser mitsamt der Baugrube umzäunt!

Hier einige Meinungen dazu:

- Da müßte sich mal "Monumente" - Deutsche Stiftung Denkmalschutz - drum kümmern !! Der Abriß wäre ein Jammer ...

- Das wäre schade, wenn man die abreissen würde. Richtig renoviert wären sie bestimmt sehr schön!

- Eine schöne Aufnahme dieser alten Häuser! - Auch ich wünsche ihnen eine bessere Zukunft.

- Da kann man nur sagen:
Geld versaut die Welt!
Schade um diese Häuser..

- Ich kenne keine Hintergründe, doch wird immer geklagt, dass im Krieg in diesem Stadtteil sowenig heil geblieben ist, doch das wenige lassen sie nun verrotten.

Habe die von Dir genannte Stiftung angeschrieben und alles geschildert. Bin gespannt, ob nun etwas geschieht!

- Das ist wirklich ein Jammer mit diesen Häusern... Das Acherlaswäldla (Eichenwäldchen) nannte man die früher, wegen der schönen Bäume...

- Wo sind die eigentlich alle? Kann es sein, dass im letzten Jahr schon etwas abgerissen wurde? Die Perspektive kommt mir irgendwie so verändert vor...
Viele Grüße, Regina!

Wahrscheinlich ist es so, dass dem Besitzer die Restaurierung zu teuer ist. Abreißen darf man sie auch nicht (vermutlich stehen sie unter Bestandsschutz), also wird einfach abgewartet, bis sie von allein verrotten oder die Allgemeinheit gefährden und abgerissen werden müssen.
Traurig, denn die Häuser sind wirklich wunderschön...

- Da sind doch diese in toskanischen Farben neuen Häuser, mit Namen wie "Casa Verde", "Casa Rossini" etc...die nächste Baugrube reicht direkt an diese beiden Häuser heran. Ist ein recht großes Areal hinter dem Kindergarten gegenüber der Sperberschule. Würde ich als Fachfrau nicht sehen, das diese Häuser erhaltenswert sind, würde ich auch nix tun.

Habe das nun dieser genannten Stiftung geschrieben. Bekam vorhin die Eingangsbestätigung. Vielleicht bringe ich da ja was ins Rollen, wäre nicht das erste Mal. Werde hier darüber berichten!!

Wednesday, February 07, 2007

Mein Tag in Erlangen VI

Den ganzen Tag über hat es geregnet. Sowohl hier die Pegnitz, als auch die Rednitz, die eine Weile die Bahnstrecke nach Erlangen begleitet, haben sehr viel Wasser. Wenn das so weitergeht, muss wieder so manche Strecke gesperrt werden.

Wie freute ich mich, als ich es im botanischen Garten so fleißig sprießen sah. Verschieden Nieswurzarten, besser bekannt als Christrose, blühen in weiß, in rosa bis dunkelrot, auch gefleckt. In leicht grünlichem Farbton sah ich korsischen Nieswurz. Aber auch das kleine Immergrün blüht schon. Den Krokussen fehlt dafür weiter die Sonne. So auch den Winterlingen und Schneeglöckchen. Über dieser feuchten Entdeckungsreise vergaß ich fast die Zeit. Wenn ich am Fotografieren bin ist Zeit komplett ausgeschaltet. So kam ich etwas zu spät zu meinem Termin. Passiert mir in letzter Zeit öfter. Kennt man nicht an mir. Wird sich auch wieder geben!

Tuesday, February 06, 2007

Chaostag...mal wieder!

Da liegt eine Liste mit all dem, was zum Erledigen ansteht. Normalerweise beantworte ich Post sofort, tätige Anrufe schnell. Geht gerade nicht, ja ich vergesse sogar, dass se noch Briefe zu schreiben gibt. Anrufe, z,B. wegen eines Termins beim Zahnarzt, den vergesse ich sicher gerne, denn da gehe ich äußerst ungern hin. Na ja, das werde ich sicher auch mal abarbeiten.

Heute wollte der Rechner nicht angehen. Kein Lämpchen wollte aufleuchten! Das geht aber nicht!! Alle Stecker drin, war doch nie ein Problem! Echt nervig! Irgendwann erhörte ein Engel mein Flehen und ließ ihn starten. Bei flickr ging schon letzte Nacht manches nicht...heute noch mehr. Zuerst hatte ich den Eindruck, das sei nur bei mir so. Denn überall, wo ich anfragte, was alles paletti. Aber nix da, mit der Zeit kamen Mitteilungen, auch andere sind betroffen. Also habe ich begonnen mir Notizen zu machen, damit ich nichts nachzutragen vergesse. Um mich selber zu entschädigen baute ich das Mosaik mit den Orchideen zusammen. Irgendwie hatte ich das trotz der Einschränkungen geschafft.

Hatte heute wieder Fango und Massage. Es war trocken, also wollte ich mit dem Rad hin. Doch kurz, bevor ich los musste, begann es zu regnen. Die Zeit reichte aber nicht mehr, um zu Fuß zu gehen, also Jacke mit Kapuze an und losgestrampelt. Die Physiotherapeutin fragte auch bald, wie lange denn die letzte Migräne gedauert habe...sie hatte gleich gespürt, dass wieder mehr Verspannungen da waren. Nur eine Nacht, die auf Samstag.

Nach dem Waschsalon wieder probiert mit flickr klar zu kommen. Hatte sich aber nicht verändert, also das Mosaik kreiert.

Saturday, February 03, 2007

Tangoszenarien

Bevor ich zur Vernissage bei arauco ging, wollte ich gerne noch einige Aufnahmen von Gebäuden und Brücken in der Altstadt machen. Leider hatte sich die Sonne nur am Mittag kurz gezeigt, die grauen Wolken wurden immer dichter. So bekam ich wieder einmal nicht den von mir so sehr erwünschten blauen Himmel, mit dem jedes Foto schöner ist, als mit grau. Trotzdem versuchte ich mein Glück und nahm Jakobskirche, Elisabethkirche, den Weißen Turm, die Henkersbrücke mit dem Henkershäuschen, in der heute eine kleine Galerie ihren Platz gefunden hat, das Brückenhaus und noch einiges andere rund um den Trödelmarkt herum auf. Für viele dieser Motive war es einfach zu dunkel, da Sandsteingebäude, die ja recht alt sind, viel Licht schlucken und auf dem Bild als schwarzes Etwas zu Tage traten. Es kam also eine Menge Ausschuss dabei heraus.

Auf dem Trödelmarkt, der ja eine Insel ist, lichtete ich das tanzende Paar ab, quasi als Ouvertüre der Vernissage, deren Thema der Tango war. Die Bilder der Malerin Sabine Bazan trugen den Obertitel: Tangoszenarien. Schauplatz war die kleine Schmuckgalerie arauco, die in einem der wohl schmalsten Gebäude an der Pegnitz zu finden ist. Das Haus ist keine 3 m breit, die Exponate hängen also an den Wänden, an denen die schmale Treppe bis zum dritten Stock geht. Jeder Besucher schlängelt sich am anderen vorbei. Kommt man nicht früh genug, um sich die Exponate in Ruhe anzuschauen, so hat man später nur wenig Chance einen ungestörten und freien Blick darauf zu erhaschen.

Als Novum gab es ein heute erst neu erschienenes Buch zu kaufen, in dem die Bilder der Künstlerin zu sehen sind, kombiniert mit Texten von Rosa Elena Maldonado, die sie während der Veranstaltung sehr eindrucksvoll in spanischer Sprache vortrug. Ihre Mimik ist so ausdrucksstark und ihre Sprache zu plastisch, dass ich den Sinn der Tangopoeme besser verstand, als anschließend in der deutschen Übersetzung. Meine Spanischkenntnisse sind recht klein, doch hier klang die deutsche Fassung etwas fade, auch wenn sich die Übersetzerin viel Mühe gegeben hatte.

Klaus Jäckle spielte auf seiner Gitarre Tangostücke verschiedener Komponisten, aber auch eigene Interpretationen. All dies in der kleinen Galerie. Irgendjemand schlug vor einen Tango an der Decke entlang zu tanzen...na ja, kaum, dass ich zu Hause angelangt war, begann es zu regnen.





Thursday, February 01, 2007

Lichtmess, Tag der Brigit, Vollmond


Zu Löwe-Vollmond am 2. Februar (6:48) rückt das eigene Geltungsbedürfnis ins Bewusstsein. Doch wer sich wichtig fühlen möchte, der muss auch bereit sein, Verantwortung zu tragen und sich gegenüber Anderen solidarisch zu verhalten.

Heute war wieder Gospelprobe ... leider war meine Stimme etwas kratzig, so dass ich die ganz hohen Töne nicht bekam. Wird auf alle Fälle ein tolles Programm, was wir jetzt an Songs einstudieren. Danach kam im U-Bahnhof eine Frau auf mich zu, lächelte mich an, als kenne sie mich... sie meinte, ich singe doch in einem Gospelchor...ja... sie habe mich schon bei einer Veranstaltung singen gehört. Das habe ihr gefallen! Das ist mir zum allerersten Mal passiert, dass mich jemand wegen meines Gesangs wieder erkennt.

Die Winterlinge habe ich heute abgelichtet. Bin einfach froh, dass die Tage endlich merklich länger werden.

Heute war etwas ganz besonderes! Für mich jedenfalls. Für viele Menschen ist es ganz banal, doch für mich ist es etwas ganz großartiges, endlich einmal wieder in ein Geschäft gehen zu
können, um mir eine Jeans zu kaufen! Keine Frage, über die Secondhandkleidung meiner Freundin mit der gleichen Konfektionsgröße ist nix einzuwänden. Und doch ist es etwas völlig anderes, sich selber etwas Neues aussuchen zu können! Eine neue Jeans und keine nach kurzem Tragen ausgebeulte Hose- das ist ein ganz besonderes Gefühl!!