Ein Ausflug zur Kleinen Kalmit stand schon lange auf meiner Wunschliste. Letzte Woche war ich am Mittwoch schon in der Sonne unterwegs, siehe unten... am Donnerstagvormittag sah das Wetter noch gut aus. Kurz nach Mittag fuhren wir Richtung Ilbesheim, der Wind trieb die Wolken am Himmel herum und hatte mir meine Haare ständig ins Gesicht geweht oder vor die Kameralinse. Zunächst war das Licht supertoll!In der Schutzhütte zeigen Karten die Besonderheit des Kalkbodens und des Weinbaues an der Kleinen Kalmit. Hier beginnt der "Affenschaukel" genannte Weg zur Kapelle Mater-Dolorosa. Schon als wir zur Kapelle kamen, schoben sich dicke, graue Wolkenbänke vor die Sonne... Vorboten des folgenden Regens. Der schöne Teil des Novemberwetters war damit leider beendet.
Nostalgie Home hatte am 18. November 2017 in den weihnachtlichen Zaubergarten und ins romantisch-schöne Dachstübchen eingeladen und viele kamen und waren begeistert von all den schönen Dingen bei Kerzenschein. Kaum jemand ging ohne Einkauf. Das Dachstübchen ist aber auch sonst geöffnet... einfach anrufen und einen Termin ausmachen.



Bei schönstem Wetter fand in diesem Jahr die abschließende Feuerwehrübung der freiwilligen Feuerwehr von Bad Bergzabern statt. Ort des Großeinsatzes war die Haupstelle der VR-Bank SÜW-Wasgau in der Kurtalstraße. Da die gedachte Brandstelle unklar war, wurde nachgeordert und so kam Verstärkung aus Oberotterbach und Wissembourg. Auch THW, DRK und die Polizei waren im Einsatz. Nicht geplant, war am Samstag, dem 4. November die B 10 gesperrt. Alle arbeiteten im Team so gut zusammen, dass der Verkehrsfluß nicht zum Erliegen kam. Bei dem Wetter wurden zahlreiche Zuschauer angelockt. Man bekam einen guten Eindruck von der schweren Arbeit, alleine, was die Schläuche wiegen, durch die mit hohem Druck das Wasser zum Löschen gespritzt wird... Hut ab! Der Vorstand der Feuerwehr war froh, dass das Gebäude dem vielen Wassewr standhielt und gab bekannt: Die Geldwäsche ist vollzogen und die Bank so sauber wie nie zuvor!
Nach der Übung durfte ich in den Korb der Drehleiter, die bis auf 30 m ausgefahren werden kann. Der Korb ruckelte immer mal, gerne hätte ich Bad Bergzabern aus voller Höhe gesehen, doch da ich nicht schwindelfrei bin, wurde der Korb bei 15 m gestopt und fuhr wieder runter.
Eine Woche lang hatten wir wundervollsten goldenen Oktober, was ich für mehrere Ausflüge in die nähere Umgebung nutzte. Licht und Farben waren einfach fantastisch, über den Mittag hinweg war es angenehm warm - Wanderwetter vom Allerfeinsten!
Mit dem literarischen Musiktheater "Die Dubarry" hat Clemens Schmitt mit seinem Orchester Vier Jahreszeiten zum Abschluss der Bergzaberner Buchlese auf die Bühne der Aula in Bad Bergzabern gebracht. Die Aufführung am Freitag, dem 20.Oktober 2017 über das Leben der Gräfin Dubarry bildete gleichzeitig den Abschluss der Trilogie über drei starke Frauen des 18. Jahrhunderts - nach "Liselotte von der Pfalz" und "Baronesse Mary de Bode" wurde auch dies ein fulminanter Erfolg und vom mehr als vollbesetzten Saal mit begeistertem Applaus bedacht.
Anhand des biografischen Romans "Die Geliebte des Königs" von Gaby von Schönthan (Lesung Renate Becker) und der Opertette "Die Dubarry" von Carl Millöcker und Theo Mackeben (in den Hauptrollen Elke Jäger und Achim Silbernagel) brachte Clemens Schmitt mit seinemTeam das turbulente Leben dieser schillernden Frau auf die Bühne. Als uneheliche Tochter einer Näherin und eines Mönchs in einem kleinen Ort in Lothringen geboren, geht Jeanne Bécu mit ihrer Mutter nach Paris, besucht dort die Schule, wird Tänzerin und Sängerin. Mit siebzehn bekommt sie eine Anstellung im Modesalon der Madame Labille, die größten Wert auf feinen Umgang legt. An den Wochenenden verdient sie sich als Tänzerin und Sängerin etwas hinzu. Schon bald wird man auf das schöne Kind aufmerksam, Maler reißen sich um sie als Modell. Maler René malt ein wunderschönes Bild von ihr, die beiden verlieben sich. Doch längst haben andere ein Auge auf sie geworfen. Auf einem Ball trifft sie den Grafen Dubarry und die Geschichte nimmt ihren Lauf... sie wird zur offiziellen Maitresse von Louis XV. Als dann Paris im Blute der Revolution schwimmt, verliert auch sie ihren Kopf.




