Kurz vor dem Start der Fahrt mit dem Rosenexpress kam ein Gewitterregen runter, doch als wir dann den Berg hochfuhren, hellte sich der Himmel auf, die Sonne lachte und sorgte für gute Laune.Im Kapellener Rosengarten gab es eine sehr leckere Erfrischung. Im Dornröschendorf Dörrenbach wurden wir von Dornröschen Clarissa I. empfangen. Sie berichtete vom Empfang der Hoheiten im Bundeskanzleramt und weiteren Erlebnissen in Berlin und servierte uns einen Dornröschen Rosenlikör. Die nächste Station war Bad Bergzabern. Am Café Neues Herzog wurde Kaffee ausgeschenkt und Jürgen Messler verwöhnte seine Gäste mit geeisten Pralinen und Rosenbaisers. Während der Fahrt berichtete Heidi Kunze Interessantes und viel Wissenswertes um die Rose. In Gleiszellen kredenzte Sabine Wissing einen ganz besonderen Rotwein, einen Rosenmuskateller und erzählte vom Kampf der Gleiszeller Winzer, bis sie diese Rebe anbauen durften. Auf der Fahrt nach Klingenmünster verdunkelte sich der Himmel, es begann zu regnen, so konnten wir den wundervollen Rosengarten am Pfalzklinikum leider nicht wirklich genießen. Gerhard Herzog hatte geduldig im Regen auf uns gewartet, mit Macarons gefüllt mit Roseneis. Zum Abschluss gab es ein echtes Pfälzer Abendessen in einer Weinstube in Kapellen-Drusweiler mit Verkostung der Weine des Vorjahres von Karl Hoffmann.Schöner, als bei einer Fahrt mit dem Rosenexpress kann man die Rosenwochen im Bad Bergzaberner Land kaum genießen! Terminplan 2017 (auch Rosenmärchen) für die Märchenspaziergänge, weitere Infos unter www.bad-bergzabern.de Mein Buch ist erhältlich im Buchhandel und bei ploeger-medien: SELLEMOOLS - Grimmsche Märche uff Pälzisch Und hier mein erster Film S Dornreesl
Es ist schon eine gute Tradition bei mir, dass ich am ersten Tag des Mandelblütenfestes, also am Samstag, über den Mandelpfad wandere. Ich fuhr mit dem Bus, zusammen mit vielen anderen Mandelblütenfans, nach Klingenmünster und besuchte zunächst die Nikolauskapelle mit den sie umgebenden Mandelbäumen. Viele Autos fuhren zur Burg Landeck hoch, ich aber machte mich auf den Weg durch Klingenmünster, entlang vieler blühender Osterglocken und Mandelbäumchen Richtung Mandelblütenfest in Gleiszellen.
Die vor wenigen Jahren gepflanzten Bäumchen werden immer kräftiger, die Baumkronen größer und immer mehr Mandelbaumalleen, nicht nur in Bad Bergzabern, werden angepflanzt. Als ich dann durch Gleiszellen kam, wurden die Menschenmengen immer größer, Busse machten Station, die Reisenden probierten und erstanden verschiedene Mandelprodukte und besuchten das Mandelblütenfest an der Dionysiuskapelle - als ich mich der Festwiese näherte hörte ich Ruth sagen: "Morgen wird auch die Sulamay beim Mandelblütenkonzert dabei sein und ein Märchenerzählen!" Ich trat näher und sagte: "Stimmt"...sie drehte sich völlig perlex um und lachte über das ganze Gesicht! Besser hätte die Szene für einen Film nicht gedreht werden können...aufs Stichwort war ich da!

Flohmarkt in Klingenmünster - davon gehört hatte ich schon öfter, aber dort war ich bisher nie, wusste also nicht, wo er stattfindet. Ich fuhr mit dem Bus nach Klingenmünster. Der Flohmarkt war überraschend groß. Am Münster das Weinfest des MGV und die Stände zogen sich die ganze Strasse entlang. Ein Stand zog mich an. Wühltische und dergleichen sind nicht mein Ding, aber in einem Korb lag da etwas verknüllt etwas weißes. Ich nahm die Textilie in die Hand, überraschend war es eine schöne Bluse aus der Aussteuer der ehemaligen Besitzerin, kaum getragen und genau das, was ich lange suchte. Im Park des Stiftsguts Keysermühle machte ich eine Pause, bevor ich nach Gleiszellen aufbrach. Hatte ich doch gehört, auch dort sei ein Weinfest.

Erfreut entdeckte ich Früchte an Mandelbäumen - es gibt also doch welche, die nicht dem kalten Frühjahr zum Opfer gefallen sind und an einigen Stellen färbt sich schon das Laub der Reben bunt.
Ich wanderte den Berg hoch nach Gleiszellen, doch von Weinfest war nix zu sehen, nur geschlosssene Türen und Hinweise auf Urlaub. Nach einer kurzen Rast an der Dionysiuskapelle wanderte ich weiter über Gleishorbach, vorbei an Oberhofen nach Pleisweiler, wo ich meinen Durst stillen wollte. Mit dem Hinweis des Wirtes auf die Öffnungszeiten, bekam ich nix und ging nach Hause. Selbst schuld, diesen Gasthof werde ich nicht mehr empfehlen!





















