
Die vielen Knospen der Mandelbäumchen sind schon prall, doch sie tuen gut daran, sich wegen der kalten Nächte, weiter in ihren Hüllen zu bleiben... ich freue mich riesig auf die rosa Blütenpracht!

Es ist sehr wohltuend, dass der Februar heller ist,als der düstere, vergangene Januar und ab und an sehr sonnige Tage bereit hält. Hier ein Blick vom Liebfrauenberg mit seinen herrlichen Weinlagen hin zur Villa Pistoria und weiter über Bad Bergzabern bis hin zu den Höhen des Schwarzwaldes. Einen solche grünen Winter habe ich wohl noch nie erlebt.

Einige Tage davor wanderte ich durch die Weinberge Richtung Pleisweiler-Oberhofen um Vitamin D zu tanken und das Wetter und die Landschaft zu genießen.In diesem Monat liegen Winter und Frühling im Klintsch... ein Tag Frost, auch mal mit Schnee und am nächsten Tag blauer Himmel mit Sonne pur!



Bei schönstem Wetter fand in diesem Jahr die abschließende Feuerwehrübung der freiwilligen Feuerwehr von Bad Bergzabern statt. Ort des Großeinsatzes war die Haupstelle der VR-Bank SÜW-Wasgau in der Kurtalstraße. Da die gedachte Brandstelle unklar war, wurde nachgeordert und so kam Verstärkung aus Oberotterbach und Wissembourg. Auch THW, DRK und die Polizei waren im Einsatz. Nicht geplant, war am Samstag, dem 4. November die B 10 gesperrt. Alle arbeiteten im Team so gut zusammen, dass der Verkehrsfluß nicht zum Erliegen kam. Bei dem Wetter wurden zahlreiche Zuschauer angelockt. Man bekam einen guten Eindruck von der schweren Arbeit, alleine, was die Schläuche wiegen, durch die mit hohem Druck das Wasser zum Löschen gespritzt wird... Hut ab! Der Vorstand der Feuerwehr war froh, dass das Gebäude dem vielen Wassewr standhielt und gab bekannt: Die Geldwäsche ist vollzogen und die Bank so sauber wie nie zuvor!
Nach der Übung durfte ich in den Korb der Drehleiter, die bis auf 30 m ausgefahren werden kann. Der Korb ruckelte immer mal, gerne hätte ich Bad Bergzabern aus voller Höhe gesehen, doch da ich nicht schwindelfrei bin, wurde der Korb bei 15 m gestopt und fuhr wieder runter.
Eine Woche lang hatten wir wundervollsten goldenen Oktober, was ich für mehrere Ausflüge in die nähere Umgebung nutzte. Licht und Farben waren einfach fantastisch, über den Mittag hinweg war es angenehm warm - Wanderwetter vom Allerfeinsten!
Mit dem literarischen Musiktheater "Die Dubarry" hat Clemens Schmitt mit seinem Orchester Vier Jahreszeiten zum Abschluss der Bergzaberner Buchlese auf die Bühne der Aula in Bad Bergzabern gebracht. Die Aufführung am Freitag, dem 20.Oktober 2017 über das Leben der Gräfin Dubarry bildete gleichzeitig den Abschluss der Trilogie über drei starke Frauen des 18. Jahrhunderts - nach "Liselotte von der Pfalz" und "Baronesse Mary de Bode" wurde auch dies ein fulminanter Erfolg und vom mehr als vollbesetzten Saal mit begeistertem Applaus bedacht.
Anhand des biografischen Romans "Die Geliebte des Königs" von Gaby von Schönthan (Lesung Renate Becker) und der Opertette "Die Dubarry" von Carl Millöcker und Theo Mackeben (in den Hauptrollen Elke Jäger und Achim Silbernagel) brachte Clemens Schmitt mit seinemTeam das turbulente Leben dieser schillernden Frau auf die Bühne. Als uneheliche Tochter einer Näherin und eines Mönchs in einem kleinen Ort in Lothringen geboren, geht Jeanne Bécu mit ihrer Mutter nach Paris, besucht dort die Schule, wird Tänzerin und Sängerin. Mit siebzehn bekommt sie eine Anstellung im Modesalon der Madame Labille, die größten Wert auf feinen Umgang legt. An den Wochenenden verdient sie sich als Tänzerin und Sängerin etwas hinzu. Schon bald wird man auf das schöne Kind aufmerksam, Maler reißen sich um sie als Modell. Maler René malt ein wunderschönes Bild von ihr, die beiden verlieben sich. Doch längst haben andere ein Auge auf sie geworfen. Auf einem Ball trifft sie den Grafen Dubarry und die Geschichte nimmt ihren Lauf... sie wird zur offiziellen Maitresse von Louis XV. Als dann Paris im Blute der Revolution schwimmt, verliert auch sie ihren Kopf.
Die Wetterprognosen waren nicht gerade erfreulich, doch irgendwie scheint der Hameckermarkt gutes Wetter abonniert zu haben: die Sonne schien und es war angenehm warm. Mit dabei waren Ionna mit Olivenöl, Bergtee und anderen Produkten aus Griechenland. Jürgen Messler hatte seinen Bauchladen wieder mit Überraschungen bestückt. Neu dabei: die Weinberg-AG der Gesamtschule mit selbsterzeugten Produkten. 
Kaum, dass die ersten Takte vom Symphonieorchester Prag gespielt wurden und die ersten Töne der Festspieloper Prag erklangen, war das Publikum hin und weg, die farbenprächtigen Kostüme, die Inszenierung, die fantastischen Stimmen der Solisten, es war atemberaubend, alle tauchten ein in die fiktive Handlung, zusammen gestellt aus vielen bekannten Opern - der rote Faden? Es ging um die Liebe, Leidenschaft, Tränen, Trauer, Freude und Glück.Wer liebt nicht das Duett aus Mozarts Zauberflöte von Papageno und Papagena? Und Don Giovanni, Opernarien von Smetana, Puccini, Rossini, Tschaikowsky, Bizet, Donizetti und natürlich Verdi. Es war einfach fantastisch - und der Himmel hielt dicht bis nach der Vorstellung. Gut für das Publikum und die Darsteller, schlecht für die Techniker, die dann flink wieder alles abbauten in der Nacht von Sonntag, 23. Juli 2017.
In flotter, spritziger Manier eröffneten Patrick Siben und seine Stuttgarter Saloniker das Serenaden Konzert auf der Freitreppe des Bad Bergzaberner Schlosses. Nach einem sehr heißen Tag war der warme Sommertag, (Samstag, 8. Juli 2017) ideal für einen romantischen Abend mit eisgekühltem Secco, Operettenmelodien und Musette Walzern, viele gesungen von SopraNora, Nora B. Hagen mit ihrem wundervollen lyrischen Sopran.

Alle stimmten mir fröhlich zu, als ich sagte: "Gäbe es den Hameckermarkt nicht, so müssten wir ihn erfinden, so schön ist er!" Unser Feierabendmarkt ist jedesmal etwas anders, aber immer schön, gesellig und gemütlich. Und für jene, die immer noch nicht wissen, wo er stattfindet: rund um die Marktkirche in Bad Bergzabern! Und jedesmal gibts etwas Neues! GötzenSenf präsentierte stolz einen vorzüglichen Hamecker Senf, die Hamecker Gläser sind eingetroffen und Carlo Pappalardo sang zu seiner Gitarre vier Stunden lang Songs, die Urlaubsstimmung verbreiteten. Schneewittchen servierte hervorragenden Kaffee und am Käsewagen konnte man wieder unter sehr vielen Käsespezialitäten wählen.
Die nervtötende Dauer-Baustelle! Kaum hatte ich Hoffnung, es werde besser, denn ein Straßenabschnitt wurde geteert... wurde sie am nächsten Morgen wieder teilweise aufgerissen, hatten sie doch wieder einmal vergessen einen Gully einzubauen!
Die Eröffnung um 18 Uhr am Samstagabend, dem 1. Juli fiel sprichwörtlich ins Wasser. Schon am Vormittag kam die Hiobsbotschaft, dass Jazz am Schloss ausfalle. Die Techniker konnten bei dem Wetter - Regen und Windböen - keine Garantie übernehmen und ganz schön kühl war es auch.
