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Saturday, October 03, 2015

Wandern, herbschde un Niss sammle

beim Herschde
Letzten Sonntag war, wie auch in den darauf folgenden Tagen, allerschönstes Wanderwetter. Die Plätze für Wohnmobile sind rappelvoll und viele Gäste sind im Kurstädtchen und in der Südpfalz unterwegs.
Mich zog es letzten Sonntag raus. Die Sonne schien herrlich vom blauen Himmel, der Herbstwind wehte und beides zusammen ist unerlässlich um all die Walnüsse von den Bäumen fallen zu lassen. Man sollte nur keine an den Kopf kriegen... die knallen so heftig auf die Wege, dass sie in offenen Hälften am Boden liegen. Ich sammelte auch welche.
Walnüsse einsammeln
Bei dem schönen Licht machte ich einen großen Bogen durch die Weinberge über den Weinsteig zurück nach Bad Bergzabern. Unterwegs traf ich Bekannte bei der Weinlese. Es wird also doch noch von Hand gelesen - jedenfalls dort, wo der Vollernster nicht hinkommt, also wegen seiner Größe nicht durchkommt.
Und in der Nacht auf Montag habe ich mir den Wecker gestellt und habe mir diesen Blut-Super-Vollmond angeschaut. Kalt wars, die Milchstraße war schön zu sehen und der Mond hing wie eine Blutorange ganz erhaben am Himmel - alles wirkte sehr majestätisch. Doch nach einer halben Stunde ging ich in meine warmes Bettchen - ich wollte - da hockte eine dicke, fette, handtellergroße schwarze Spinne neben meinen Bett! Ich musste tief durchatmen und bugsierte sie über den Balkon nach unten und hoffe, sie sucht sich eine andere Bleibe!
reife Trauben Speierling
Auf der Landesgartenschau bin ich noch ein letztes Mal am 4. Oktober, 11 Uhr und 14 Uhr.
  lgs_landau_2015
Näheres und Termine im Veranstaltungskalender siehe lgs-landau.de  
Wer mich buchen möchte erfährt Näheres unter  maerchenspaziergang und mehr
Termine 2015: April - Oktober
Mittwoch,7 Oktober, 10:30 Uhr: Sagenhafter Märchenspaziergang durch den Kurpark von Bad Bergzabern, Treffpunkt Kurparkeingang vor der Therme
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 Mein Buch ist erhältlich im Buchhandel und bei .ploeger-medienSELLEMOOLS - Grimmsche Märche uff Pälzisch 

Tuesday, October 01, 2013

Weinlese, Keschde, Walnüsse, Äpfel - Erntezeit

Weinlesezeit
Die Weinlese hat begonnen. In den Weinbergen wird feste gearbeitet, die ersten Rebsorten werden von Hand, aber auch mit Erntemaschinen geherbstet.
Letzten Freitag bekam ich am Wochenmarkt wundervoll schmeckende Dornfelder Trauben, die schnell aufgefuttert waren. Mir schmecken die hier wachsenden Rebsorten, die auch für den Verzahr geignet sind, fast durchweg besser, als was aus dem Ausland auf die Märkte kommt. Heute wollte ich mir am Markt Nachschub holen, doch bis ich dort hinkam, waren sie schon restlos verkauft. Die Marktleute hatten nicht mit dem regen Zuspruch der Kurgäste gerechnet. Hotels und Pensionen dürften derzeit ausgebucht sein, die Wohnmobilplätze sind vollgeparkt. Überall begegnet man Wanderern, Radlern, Walkern und ich habe mich heute bei dem endlich schönen Wetter mit der Kamera auf den Weg gemacht. Mein Wunsch nach leckeren Trauben bekam ich gleich zu Beginn meiner Tour erfüllt. Im Weingut Hitziger wartete das letzte Körbchen mit blauen Trauben auf mich, die fanden dort reißenden Absatz. Mit den Trauben unter dem linken Arm und der Kamera in der rechten Hand marschierte ich weiter über den Liebfrauenberg nach Pleisweiler.
Weinberge um Pleisweiler Pleisweiler
Einhändig versuchte ich meine Motive abzulichten, fand Kürbisse in einem großen Schlangenbaum hängend, Walnüsse, die noch trocknen müssen - ich bevorzuge zum Essen die vom Vorjahr. Unterwegs kam es zu einem Plausch, Kurgäste aus dem Ruhrgebiet meinten, sie würden die restlichen Nüsse vom Vorjahr immer den Vögeln geben - tja, gerade erst dann sind sie aromatisch und wohlschmeckend!
Und überall liegen kleine grüne Igelkugeln am Boden, die Keschde fallen von den Bäumen. Fallobst und Trester erzeugen ein eigenes Aroma.
Fallobst Keschde
Ich hoffe, dass wir nach dem feuchtkühlen September mit einem goldenen Oktober bekommen. Heute war das ja ein guter Start. Und heute kam auch der Plakatentwurf vom Verlag für meine Buchvorstellung am 25. Oktober.

Saturday, December 29, 2007

grau... Gedanken zur Neujahrsböllerei


Am Mittag schien die Sonne an blauem Himmel. Leider trübte es sich dann schnell ein, nun ists wieder grau hier. Den Eichhörnchen im Park habe ich Walnüsse gebracht, die ich nicht schaffe zu knacken... ich denke, sie sind dafür ausgerüstet.

Ja und die Tage werden tatsächlich schon etwas länger, das läßt hoffen.

Das Foto ist kein schwarz-weiß-Bild... es sieht hier einfach oft so aus!

Ja, ich finde es auch erstaunlich, dass man erst jetzt darauf kommt, wie sich die se irrinnige Knallerei an Silvester auf die Luft und damit auf die Umwelt auswirkt! Wenn ich nur an die Milleniumsfeier in Berlin denke... die Luft war schon den ganzen Tag über feucht, heftig geknallt wurde dort schon seit dem Nachmittag, fast ohne Unterbrechung. Bis die richtige Feier begann, hatte der Feinstaub die Luft so dicht gemacht, dass man kaum noch was sehen konnte und um Mitternacht konnte man die Böller des offiziellen Feuerwerks nur noch hören, sehen konnte man nix davon! Das war sehr bedauerlich! In jener Nacht kam dann noch dichter Nebel hinzu, auf der Rückfahrt auf der Autobahn konnte man seine Hand nicht vor den Augen erkennen, Schilder erahnte man erst, wenn man schon fast daran vorbei war... was habe ich Stoßgebete losgeschickt und nach der Rückkehr sofort eine Kerze angezündet!

Warum wird all das Geld, was da so verböllert wird, nicht in einen Pool gegeben und davon pro Stadtteil ein richtiges und gesichertes Feuerwerk veranstaltet? Das sieht viel schöner aus und wetten, das kostet weniger! Die Straßen und Gärten sind dann auch nicht von den Überbleibseln vermüllt! Auch gibt es nicht wenige Menschen, denen das laute Geknalle Angst macht... alleine schon die Knallfrösche! An einem Silvesterball verirrte sich vor vielen Jahren solch ein Teil unter mein langes Ballkleid... die Strümpfe waren Müll und ich hatte einen Schock. Nein, ich fand das nicht lustig!