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Monday, January 01, 2018

Silvester Lunch in Neustadt und alles Gute für 2018!

Ohne Titel Ohne Titel Die WoiKuKus, eine Gruppe, die der Pfälzer Wein, Kultur und Kulinarik verbindet, hatte zum Silvester Lunch eingeladen. Oftmals treffen sich Mitglieder der Gruppe, zum Silvester Lunch war ich dann endlich auch einmal dabei. Mit dem Zug fuhr ich nach Neustadt... als ich in Bad Bergzabern zum Bahnhof kam, standen die Leute am Fahrkartenautomaten schon Schlange... mit dabei der Zugführer. Tja, der Automat war schon seit Samstag wieder einmal defekt. Keiner versteht, weshalb es keinen zweiten gibt! In Winden umsteigen... dort gibts zwei Fahrkartenautomaten - an Bahnsteig 1 - der Anschlusszug fuhr gleich ein... eine Karte holen, hätte eine Stunde Wartezeit bedeutet... Treppen runter, rauf, Schlange stehen und retour... unmöglich machbar in knapp zwei Minuten! Also stiegen alle in Richtung NWS ohne Fahrkarte zu... es kam kein Zugbegleiter... Gratisfahrt.In Neustadt war ich vor über 10 Jahren mal, kannte mich also nicht aus und trotzdem fand ich mich leicht zurecht. Die Wegbeschreibung von Kati war einfach und perfekt!
Der Silvester Lunch fand bei Domenico Ferrari / Italienische Feinkost Ferrari statt. Der kleine Laden war schnell rappelvoll! In geselliger Atmosphäre ließen alle das Jahr ausklingen... schää wars!
Und dann schien sogar die Sonne! Mit meiner Kamera durchstreifte ich die Altstadt und ging dann zurück zum Bahnhof. Leider war der RE schon abgefahren... auf dem Nachbargleis fuhr aber noch einer in Richtung Karlsruhe. Ich stieg ein, mit gültiger Fahrkarte und hoffte bald zuhause zu sein... doch der Zug stellte sich als Bimmelbahn heraus. Ist ja ganz nett mal alle Stationen am Wege abzufahren... doch als ich dann in Winden ausstieg musste ich auf den Anschluss 3/4 Stunde warten und wanderte den Bahnsteig rauf und runter... ich war müde, konnte in der Nacht zu Silvester kaum schlafen... wie gerne hätte ich mir ein Nickerchen gegönnt, doch es wurde geböllert ohne Ende! Krach, Dreck und eine Menge Feinstaub... der sich dank des starken Windes nicht hielt. Es wäre doch schön, altes Brauchtum wieder aufleben zu lassen. Anderenorts wird es lebendig erhalten, wie das Silvesterklausen im Appenzeller Land. Es erinnert an den Pfingstquack, der einst hier umging... das gemeinsame Herstellen und Schmücken der Kostüme, das Einüben des Ablaufs... all das stärkt ein Gefühl von Gemeinsamkeit, von Verbundenheit untereinander und zur Region.
Das wilde Heer geht um, die Percht ist aktiv. Frau Holle hat keine guten Karten - wenn es mal schneit, so bleibt kaum mal etwas liegen. Meist regnet es hier... vom Zugfenster aus sah ich viele Pfützen, die teilweise die Ausmaße von Teichen haben. Das Wasser versickert nicht mehr, die Erde ist gesättigt - anderenorts würde man sich darüber freuen.
Ohne Titel Ohne Titel

Saturday, December 24, 2016

☽¸.☆ Merry Christmas - Fröhliche Weihnacht - Feliz Navidad - Joyeux Noël - Buon Natale 🎄🎅🎄

☆.´ `. ☽¸.☆ Merry Christmas - Fröhliche Weihnacht - Feliz Navidad - Joyeux Noël - Buon Natale 🎅🎄🎅🎄🎅
Der Lichterbaum aus dem Weihnachtswunderland vor dem Bad Bergzaberner Schloss in etwas verzauberter Form - Schnee haben wir keinen, fast der gesamte bisherige Dezember war grau mit wenigen helleren oder gar sonnigen Momenten. Der Himmel ist bleigrau, es regnet - keine gute Option für einen Spaziergang durch die Weinberge.
Und noch bevor die Rauhnachtszeit beginnt, fegte letzte Nacht schon die Holla/Percht mit ihren Huldren auf ihrer Wilden Jagd durch die Lüfte... vielleicht bringt sie nach der Jahreswende gar Schnee mit.
Ich hoffe, ich kann noch rechtzeitig die letzte Wäsche von der Leine nehmen, damit Holla mir nicht zürnt. Jedenfalls kann ich jetzt endlich wieder richtig waschen. Zwei Jahre habe ich auf die neue Waschmaschine gespart, die Alte lief circa 30 Jahre und wartet derweil auf den Schrotthändler, denn viel inkontinenter konnte sie kaum mehr werden! Endlich kann ich das Gerät starten ohne hinterher eimerweise das Waschwasser aufzunehmen - welch eine große Erleichterung!
Terminplan 2017 + Herbstmärchen beim Tag der offenen Tür... (auch Rosenmärchen) für die Märchenspaziergänge, weitere Infos unter www.bad-bergzabern.de  Mein Buch ist erhältlich im Buchhandel und bei ploeger-medien: SELLEMOOLS - Grimmsche Märche uff Pälzisch Und hier mein erster Film S Dornreesl

Friday, December 27, 2013

Wilde Jagd - die Holden gehen um

Sonnenuntergang am 25.12.2013
Seit Jahren war es das erste Mal, dass ich Weihnachten gefeiert habe, so ganz im Kleinen, ganz friedvoll und voller Harmonie. Liebevoll zuereitetes Essen an schöngedeckter Tafel bei Kerzenschein, Ausflüge in der nahen Umgebung.
Das Wetter war und ist alles andere als weihnachtlich. In der Heiligen Nacht fiel soviel Regen, dass der Schwarzbach übergelaufen ist.
Burgruine Steinenschloss, 24.12.2013 viel Wasser am 1. Weihnachtsfeiertag 2013
Die wilde Jagd hat längst begonnen, Holle, Percht führen ihre Holden durch die Raunachtzeit und decken Vergessenes, Verdrängtes, Verborgenes auf aus den eigenen Tiefen, was auch mal ungemütlich sein kann - wer schaut schon gerne in den eigenen schwarzen Spiegel. Mut und Wahrhaftigkeit sind gefragt.

Saturday, December 24, 2011

Licht

Merry Christmas - Fröhliche Weihnacht - Feliz Navidad - Joyeux Noël  - Buon Natale Letzte Nacht rüttelte der Wind wieder heftig an den Läden, es muss feste geregnet haben. Ich bekam das im Halbschlaf mit. Gegen Mittag sind die grauen, bleischweren Wolken augerissen... nachdem es tagelang nur düstergrau war, scheint endlich wieder die Sonne... blau zwischen den Wolken. Das wird erlösend. Endlich Licht! Percht/Holla ziehen schon um... die Raunächte beginnen
Heute Abend ist Neumond, Zeit zur Ruhe zu kommen, kurz innezuhalten... bevor in den Raunächten getanzt und gefeiert wird... Zeit, Kraft zu holen für den Winter. Es wäre doch mal schön, wenn sich ein paar Weiberl fänden, die zusammen um ein Feuer tanzen und singen... mit Gebäck und Glühpunsch...

Nachdem es mir nach dem 3. Advent tagelang schlecht ging, fühle ich mich jetzt gestärkt. Ich gehe nicht müde ins Neue Jahr, sondern mit Lust auf neue Aufgaben... ich werde umräumen. Ein Zeichentisch sucht seinen Platz... es ist an der Zeit, weitere Illustrationen anzufertigen, weitere Märchen ins Pälzische zu übertragen...
Die Arbeit mit Gruppen an der Jugendherberge macht mir viel Spaß, die Programme stehen... nach monatelanger Vorarbeit freue ich mich für 2012 auf viele Buchungen. Die vier Adventsprogramme haben mir gezeigt, dass ich damit auf einem guten Weg bin... die Erfahrungen und die Rückmeldungen daraus, sind eine sehr gute Basis für die Programme, die im Laufe des Jahres anstehen und all die Einsätze anderswo.

Friday, January 07, 2011

alles nass und grau

KrötenteichDer Krötenteich hält Winterruhe... die ganze Umgebung spiegelt sich darin und ruht in sich selbst. Dieser Anblick ist schon Vergangenheit. Letzte Nacht hat es so stark geregnet und gewindet... die Percht ist ordentlich über die Landschaft gefegt in der letzten der zwölf heiligen Raunächte... kein Schnee mehr da! Jetzt schaut die Landschaft sehr nass, sehr traurig, sehr grau drein. Jetzt kommt man wieder flott über die Straße, doch wer geht bei dem Wetter schon raus, wenn er nicht muss?!

Mich hatte die Nachricht nicht aus dem Gleis geworfen, aber doch sehr irritiert. Es waren einige Telefonte und Mails nötig und am Ende steht fest: ich bleibe in der Maßnahme, muss weder wechseln noch in eine zweite.

Wednesday, January 05, 2011

mal grau, mal sanftes pastell

Zypresse wird zur TrauerweidekräuteraugegefrorenDer Schnee ist nun nicht mehr so hoch, aber Straßen zu überqueren, die durch Wohnangebiete führen ist schier lebensgefährlich, so glatt ist es hier. Kein Auto kommt den Berg hoch.

Percht/Holla möchte nicht, dass Frauen in der Zeit der Zwölf Heiligen Nächte arbeiten... ganz ohne was zu tun, geht´s nicht, aber schlafen kann ich zurzeit wie ein Murmeltier.

Sind die Tage nicht völlig in grau gehüllt... nix mit Sofi hier! dann sind die Sonnenuntergänge in schönen sanften Pastelltönen ein kurzer Genuss fürs Auge. Heute Mittag ist der Himmel aufgerissen und die Sonne hatte bis zum Abend Schnee und Farben leuchten lassen. Ich war mal kurz in meinem alten "Fotorevier", doch die Schatten waren schnell wieder zu stark. Die jungen Zypressen neigen sich unter der Last von Schnee und Eis und sehen fast aus wie Trauerweiden.

Ich bin mal wieder geplättet... seit September bin ich schon in einer Massnahme, jetzt soll ich in noch eine andere... das soll einer verstehen!

Friday, November 27, 2009

Percht reitet weiter


Tja Pustekuchen! Die Percht reitet weiter auf dem Besen durch die Lüfte... und wenn es so weitergeht nehme auch ich mir einen Besen und fege und reite... auf und davon... wohin? Keine Ahnung!

Seit gestern erstrahlen die Weihnachtsbäume und Girlanden... ich sah nie zuvor einen Brunnen mit bunten Fontänen neben einem Lichterbaum... hier gibts das!

Friday, December 26, 2008

Steinbock-Neumond



Morgen ist Neumond... was um ihn heraum ausgelöst wird, zeigt starke Wirkungen bis lange in den Januar hinein und länger... Zeit für einen Neubeginn, er lässt uns hoffentlich die Ziele für das nächste Jahr klarer sehen... ohne Schnickschnack, aber mit Zuckerguss. Egomanie ist so was von out, das Gemeinschaftswohl eine Sache des Herzens

Zu Steinbock-Neumond am 27. Dezember (13:22) ist es Zeit Bilanz zu ziehen über die Gewinne und Verluste des ablaufenden Jahres und daraus die richtigen Konsequenzen für die Zukunft abzuleiten. Wichtig ist dabei weder sich noch andere zu schonen(Mars-Pluto-Konjunktion im Orbis der Neumondstellung). Gleichentags steht Venus in Konjunktion zu Neptun, und Mars tritt in Steinbock, wo er am 28. Dezember auf Pluto trifft. Damit begegnen sich Vergangenheit und Zukunft. In diesen Tagen werden eine Reihe von Impulsen gesetzt, die durchaus visionären Charakter haben. Auf der individuellen Ebene eröffnen sich Chancen, wenn man für das Numinose offen ist; grosse Taten werden möglich, und Wünsche könnten wahr werden. All das passt zur Bedeutung des "Roten Himmelwanderers" des Maya-Kalenders.

Ja und Percht, Perchta, Holla, sie zieht feste durch die Lüfte! In der letzten Nacht war der Himmel von Wolken freigefegt... alles, was nicht niet- noch nagelfest war flog durch die Luft, klapperte und quietschte... da war es schwer für mich einzuschlafen. So ist Dunkelheit wenig nährend.

Frau Holla und der treue Eckart
In Thüringen liegt ein Dorf namens Schwarza, da zog Weihnachten Frau Holla vorüber, und vorn im Haufen ging der treue Eckart und warnte die begegneten Leute, aus dem Wege zu weichen, dass ihnen kein Leid widerfahre. Ein paar Bauernknaben hatten gerade Bier in der Schenke geholt, das sie nach Haus tragen wollten, als der Zug erschien, dem sie zusahen. Die Gespenster nahmen aber die ganze breite Straße ein, da wichen die Dorfjungen mit ihren Kannen abseits in eine Ecke; bald nahten sich unterschiedene Weiber aus der Rotte, nahmen die Kannen und tranken. Die Knaben schwiegen aus Furcht stille, wussten doch nicht, wie sie ihnen zu Haus tun sollten, wenn sie mit leeren Krügen kommen würden. Endlich trat der treue Eckart herbei und sagte: »Das riet euch Gott, dass ihr kein Wörtchen gesprochen habt, sonst wären euch eure Hälse umgedreht worden; gehet nun flugs heim und sagt keinem Menschen etwas von der Geschichte, so werden eure Kannen immer voll Bier sein und wird ihnen nie gebrechen.« Dieses taten die Knaben, und es war so, die Kannen wurden niemals leer, und drei Tage nahmen sie das Wort in Acht. Endlich aber konnten sie's nicht länger bergen, sondern erzählten ihren Eltern von der Sache, da war es aus, und die Krüglein versiegten. Andere sagten, es sei dies nicht eben zu Weihnacht geschehen, sondern auf eine andere Zeit.

Sunday, November 16, 2008

Stille Zeit



Stille Tage... oder? Volkstrauertag... den toten Soldaten zum Gedenken... auch den jetzt in Afghanistan gefallenen... deutsche Soldaten in acht verschiedenen Einsätzen auf allen Kontinenten... noch immer Kriege... sinnloses Töten!

Stille Tage... es wird dunkler, die Sturmzeit ist im Anrücken... ... ist ja wieder die Zeit, da die Percht auf ihrem Besen durch die Lüfte fliegt. Und sehen die Kronen der Platanen, die gekropft wurden, nicht aus wie Besen oder Kämme, durch die der Wind fegt...

Stichworte der Woche: Von der Vergangenheit in die Zukunft, Be- und Verarbeitung des Geschehens, Vorbereitung für die nächsten Schritte; die Möglichkeit, Erkenntnisse und Ideen in die Tat umzusetzen; klare Ziele und pragmatisches Vorgehen lohnen sich