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Saturday, September 25, 2010

wieder Zeit für Frederick...



Die Tag-und-Nacht-Gleiche ist um, die Tage werden kürzer, dunkler. Das Laub verfärbt sich schön bunt... doch bei trübgrauem Himmel wirkt das eher traurig. Der Altweibersommer währte nur wenige Tage. Auf meinem Balkon kann ich noch immer Kräuter ernten... sonst sind sie ab Mitte August nix mehr... sie denken, es gab keinen Sommer... nun gilt es Farben zu tanken, Maus Frederick zu spielen!

Wenn schon in meiner Küche Kürbis und andre Wurzeln etc zu Suppe gekocht werden, wenn Äpfel statt Beerenobst auf den Speisezettel wandern, dann ist bei mir der Herbst angekommen... wenigstens gibt es hier in der Weingegend wunderbar schmeckende Traubensorten und nicht nur die üblichen EU-Trauben. In dieser kurzen Zeit esse ich täglich einen Klotz davon. Und heute die erste Kürbissuppe mit viel andrem Gemüse drin, auch einer scharfen Paprikaschote und viel Ingwer, Nelken und Wachholderbeeren... das wärmt schön von innen heraus... und genau das brauche ich jetzt. Aus meiner Erkältung ist eine satte Nebenhöhlenentzündung geworden und da ich keine Anitbiotika vertrage muss ich mich auf die Sachlage einstellen, bevor es zu spät ist.

Heute fand ich die leblose Hülle einer Prachtlibelle, die gleich mein nächstes Fotomodell wurde... bei dem ollen Licht bin ich aber mit dem Ergebnis eher unzufrieden.

Wednesday, August 19, 2009

Überraschungsgast




Über Jahre habe ich beobachtet, dass, wenn der AugustVollmond ohne Hof am Himmel steht, der restliche Sommer klasse wird! Hat er einen Lichthof, kann man ihn vergessen... auch wenn ich gesagt bekomme, das sei in einer Woche vorbei... glaube ich nicht! Die Sonnenstunden sind einfach wichtig und ich bin froh, trotz ab und an Kreislaufproblemen, dass wir endlich Sommer pur haben! Wie sieht es denn um das Mittelmeer im Hochsommer aus! Wenig grün... von wegen Herbst... der kann warten und dann schön werden! Spinnweben zieren viele Sträucher.

Heute habe ich meine Haarspitzen schneiden lassen... die Friseurin meinte, das sei nicht unbedingt nötig, kein Spliss! Und das nach einem halben Jahr und gut gewachsen sind sie auch.

Wassertreten war ich schon um die Mittagszeit. Wasser hatte heute Priorität... ein kleiner Hund sprang in den kleinen Teich...

Gerade hatte ich wieder Leben am Fenster... eine große Libelle versuchte durch die Scheibe zu fliegen... sie durfte kurz für Fotos posieren, dann entließ ich sie ins Freie.

Thursday, July 31, 2008

Zwetschgenherz, Libelle, Sonnenfinsternis, Neumond



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Eine Libelle hatte sich in meine Wohnung verirrt, ich hatte sie schon draußen beobachtet, sie war fast schwarz. Dann fand ich sie hinter den Vasen auf der Fensterbank, wie das Rotkehlchen schon… sie ließ sich nicht in Richtung offenes Fenster vertreiben, also holte ich die Digi und versuchte mein Glück. Leider kam ich nicht nah genug heran, erst, als ich sie an den Flügeln gepackt hatte… doch aus einer Hand konnte ich heute keine Fotos machen, ich setzte sie auf die orange Begonie… bis das Bild auslöste, war sie fast verschwunden… was wollte sie hier? Kam sie vom Tümpel?

Der kleine Hibiskus hat heute gleich drei Blüten… eine Zwetschge in Herzform gefunden…

Gestern ein Gewitterwolkenbruch nach dem anderen... Tage, an denen auch der schmalste Fuß aus jedem Schuh quillt... ich geh dann mal Wasser treten...

Morgen ist Löwe-Neumond mit einer partiellen Sonnenfinsternis. Ende August gibts den zweiten August-Neumond... kommt selten vor, zwei Neumonde in einem Monat. Sie haben sehr unterschiedliche Qualitäten... Dieser Neumond symbolisiert unsere innere Kraft. Wir müssen nur einen Weg finden, diese nach außen zu bringen, um unser kreatives Potential auch ausschöpfen zu können. Es geht darum, uns tief innerlich wertschätzen zu lernen.

Am 1. August ereignet sich kurz nach Mittag (12:15) mitteleuropäische Sommerzeit eine Sonnenfinsternis auf 9 ½ Grad Löwe. Bekanntlich prägen die Sonnenfinsternisse nicht nur den Monat, während welchem sie sich ereignen, sondern auch den Monat davor und die weiteren 4 - 5 Monate. Dies bedeutet, dass uns die Qualität dieses besonderen Neumondes bis Ende Jahr begleiten wird.

Aufmunternd sind dazu die Worte des Entdeckers der „sabischen Symbole“, Marc Edmund Jones und Dane Rudhyars, der die Deutungen von Jones in eine Struktur menschlicher Evolution gebracht hat.

Jones charakterisiert diese Stellung als „Tau am frühen Morgen“. Er gibt dafür folgende Deutung:

Dies ist ein Symbol für die Kräftigung, die dem Einzelnen in den sich wiederholenden Zyklen seiner Erfahrung zuteil wird, sowie für die Tatsache, dass die Natur seine Ziele fördern und seine Bemühungen belohnen wird. Auch wenn das Leben ihn zu besiegen scheint, kann der Mensch auf unvermutete Schätze stossen, die ihm oft gerade dann offenbart werden, wenn er sie am wenigsten erwartet. Aufmerksamkeit für das Unerwartete ist die Grundlage, um die Früchte zu ernten und um zu sehen, wie alle persönlichen Beschränkungen fallen. Das Schlüsselwort lautet VERJÜNGUNG. Positiv ausgedrückt, symbolisiert dieser Grad die Fähigkeit, trotz einer drohenden Katastrophe in einer gegebenen Situation noch etwas Gutes zu entdecken. Negativ ausgedrückt, sind Unentschlossenheit und ein mangelndes Gefühl für die wahren Kräfte des Selbst angedeutet.

Rudhyar fügt dazu noch bei: Das erhebende Gefühl, das in der Seele des Menschen aufsteigt, der glücklich durch die lange Nacht gekommen ist, die eine Prüfung für seine Stärke wie für seinen Glauben war… Der angehende Reformer hat vielen emotionalen Problemen zu begegnen, wenn er sein schöpferisches Wirken beginnt. Schöpfung bedeutet Transformation, Verwandlung; der Reformer ist in Wirklichkeit ein Umwandler, wenn er tatsächlich schöpferisch und inspiriert ist - offen für den Geist, der alles neu macht. Der Aufbau einer neuen Gesellschaft und der eigenen zu erneuernden Persönlichkeit ist … ein künstlerischer Schöpfungsprozess.