Thursday, January 29, 2009

Mammut im Wald



Endlich wieder etwas Sonne und wenigstens blaßblauer Himmel... gestern war alles nur grau... draußen jedenfalls.

Heute war ich unterwegs an die drei Stunden durch den Wald gewandert... wegen der mangelhaften "Ausschilderung", die schon 20 Jahre alt sein muss, habe ich mich gleich zweimal verlaufen. Gut, dass ich schon am Mittag losging... es ist jetzt zwar schon länger hell, doch im Winter im Dunklen in einem fremden Wald zu sein ist nicht gerade spaßig.

Da ich mich eh auf meine Sinne verlassen musste, stiefelte ich querfeldein. Das war schon den Berg hoch in den Winterklamotten anstrengend... runterzu rutschte ich oft auf dem dichten Laub und hockte dann flott auf dem Po... da musste ich lachen. Die Laubschicht war trocken und sehr dick, da hätte ich den ganzen Berg runterrutschen können.

Ich begegnete einer Art Mammut aus Wurzel und Baumstumpf, vielen Baumgeistern... wenn der Lärm von der nahen Straße mal ruhte, hörte ich viele Vögel zwitschern. Menschen sah ich hier keine, wer verläuft sich schon gerne! Ohne den Lärm von der Blechlawine wäre das sehr erholsam gewesen...

Meine Lieblingssendung im TV ist: Neues aus der Anstalt!

Na toll! Das weiße Haus gleicht einem Technikmuseum... Obama braucht Büros ausserhalb... klar, dass dubbleW nix mit einem PC anfangen konnte... nun muss aufgerüstet werden, sonst sind die Staaten unregierbar, doch Menschen werden weiter abgemurkst... ein angeblich so modernes Land! Waffen en masse... Todesstrafe... und und und... und weiter überall nur Mist... da geh ich lieber in den Wald!

Sunday, January 25, 2009

blauer Himmel und Sonnenfinsternis



Wie in jedem Jahr um diese Zeit machen sie wieder Werbung für Grippe(schutz)impfung! Ohne mich! Ich bevorzuge Wanderungen, habe Joggen auf 2-3x die Woche gesteigert. Gestern war ich wegen der matschigen Wege nicht weit draußen, weshalb ich denselben Menschen mehrfach begegnet bin... Sobald ich den Impuls habe, ich kann die Strecke verängern, werde ich das tun.

Ich schütze mich lieber mit täglich Meerrettich, frischem Obst, Ingwer, Zimt... Nüssen... gestern habe ich gut eine Stunde lang Walnüsse vom Vorjahr geknackt... sie lassen sich leichter öffnen als die Neuen und haben weniger Blausäure, sind also bekömmlicher als frische! Die Nüsse kamen in einen Kuchenteig... schmeckt lecker.

Heute konnte bei dem blauen Himmel sicher niemand im Haus bleiben. Ich entdeckte die ersten Bergenienknospen! Ein leeres Schneckenhaus... aber auch viele leerstehenden Häuser, die zum Verkauf angeboten werden... entweder alt und in keinem guten Zustand oder große Betonburgen... beides wird sich sicher schlecht verkaufen lassen! Und immer mehr Läden machen Räumungsverkauf...

Zu WassermannNeumond am 26. Januar (8:56) findet eine, bei uns nicht sichtbare ringförmige Sonnenfinsternis statt, die bis zur nächsten Finsternis am 22. Juli nachwirken wird. Versuche einfach, dem Trott zu entfliehen und innerlich Abstand zu finden. In nächster Zeit werden wir des Öfteren auf innere Gelassenheit und Toleranz angewiesen sein. Die Sonnenfinsternis setzt einen weiteren Vorwärtsimpuls und fordert dazu auf, den Blickwinkel zu öffnen und neue Wege und Perspektiven ins Auge zu fassen.

Stichworte der Woche: Neue Perspektiven, Wendepunkt, auf der Schwelle stehen, Unerledigtes an die Hand nehmen, Handlungsbedarf erkennen und zum Ausdruck bringen

Friday, January 23, 2009

Licht und Schatten



Der Himmel hat heute seine Pforten immer wieder sehr weit geöffnet, am Mittag sah es aus, als werde es bald Nacht... dann hellte es sich plötzlich auf... das hielt nicht lange vor... und Wind... er rüttelte und schüttelt an allem und wirft um, was nicht sicher steht.

Licht und Schatten in dichter Folge... doch was wie Licht aussieht entpuppt sich nur allzuoft als Mogelpackung! Die Verschrottungsprämie... wer hat da mal nachgerechnet?! Weshalb sollen Autos, die noch weit mehr wert sind als diese "Prämie", vernichtet werden? Und diese saubere Prämie ist weniger, die Mehrwertsteuer, die der Staat davon kassiert! Also wieder nix als Abzocke, kompletter Beschiss also!!!

Und was soll das mit Guantanamo!? Das haben sich die USA eingebrockt! Haben wir nicht genug Probleme zu lösen! Statt sich da ran zu machen, überlegen sie hier nun, was mit den Häftlingen passieren soll! Das entscheiden doch die Häftlinge und erstmal muss aussortiert werden, wer unschuldig dort ist! Und was ist da die große Tat von Obama, wenn er den Vollzug für 150 Tage aussetzt? Hat er denn das Recht dazu? Er ist doch kein Alleinherrscher! Und die Leute ganze 150 Tage länger einsitzen zu lassen um dann erst Verfahren zu starten oder weiter zu verfolgen... soll das eine großartige Tat sein!!??

Thursday, January 22, 2009

Brautenten





Am Morgen blauer Himmel mit Sonne... leider nicht lange, grauer Nebel ließ die Farben schnell verschwinden... bis am Nachmittag doch wieder die Sonne siegte. Nicht so, wie am vergangenen Dienstag, dazu ist es zu frostig und klamm... ich dachte, ich schaue nach den Schneeglöckchen. Leider war das Tor verschlossen, ich kam nicht ran und schaute mich nach anderen Motiven für die Digi um... eine Gartenlaube... Schilfrohr am Seerosenteich. Der ist komplett zugeeist und doch sind darunter dicke Algenkissen sichtbar.

Ich wanderte weiter zum See. Auf der Eisfläche liegen immer mehr Steine und dicke Äste... sicher sind das Versuche, die zeigen sollen, ob man die Eisfläche vielleicht doch sicher betreten kann... immerhin sind weiter die Wasserpfützen da, denn es fließt ja ein Bach durch den See. Ich betrete das Eis nicht, ist mir zu gefährlich... ich habe außer Enten noch niemanden darauf gesehen. Und die suchen Schutz unter der Randbepflanzung.

Die Flitzeenten sind zwar weniger aktiv, aber immer noch zu schnell. Ich traf eine junge Frau, die eine amerikanische Brautente suchte... also sind es nur zwei Mandarinenten, die dunklere ist eine Brautente.

Nun habe ich mich kundig gemacht... sie kommen zwar von zwei weit voneinander entfernten Kontinenten, sind aber eng verwandt... beides sind Brautenten, es gibt sonst keine... jedenfalls sind keine anderen bekannt. Bejagt werde sie kaum, da ihr Fleisch nicht einmal der chinesischen Küche Einzug gehalten hat... Ihr Fleisch gilt als wenig wohlschmeckend. Der Gesamtbestand gilt als ungefährdet. Der europäische wildlebende Bestand scheint mit geschätzten 7.000 Brutpaaren mittlerweile den asiatischen zu übertreffen. In Europa gibt es vereinzelt verwilderte Parkpopulationen, die aus Gefangenschaftsflüchtlingen entstanden sind.

Insgesamt sind die Enten recht aggressiv... die Paarungszeit hat begonnen... doch was machen nun diese Brautenten... ich konnte noch keine Weibchen entdecken... ich denke nicht, dass sie sich mit Stockenten kreuzen... die sind einiges größer und nicht verwandt... Stockenten brüten am Wasser, Brautenten hoch in Bäumen, mindestens 5-7 m über der Erde.

Wednesday, January 21, 2009

Bohrmaschine und Flex


So, nun isser Präsident... mir war das zuviel an Genuschel, zuviel Religion bei der Inauguration... schlechter als Bush kann er nicht sein... er ist jedenfalls ein Mann, der weiß, was er will und kein Kindskopf.

Ich wurde heute durch Bohrmaschine und Flex aus dem Schlaf gerissen... ging joggen, begegnete einigen Walkern... die Erde ist wieder zugefroren, auch der See, wobei der sicher nicht komplett aufgetaut war.

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße. Man kann gut darauf gehen - aber auf ihr wachsen keine Blumen.
Vincent van Gogh

Tuesday, January 20, 2009

fast ein Frühlingstag





Am Morgen war es grau... depri... am frühen Nachmittag riss der Himmel auf, tolle Wolkenbilder... immer mehr blau, Sonne, die Farben wurden immer intensiver... also raus... wohin wusste ich nicht... einfach los... in den letzten Tagen hatte ich die Natur nach Schneeglöckchen abgesucht, aber keine gefunden. Heute machten dann Helleboren den Auftakt... ist ja auch Zeit für sie! Je weiter ich ging, umso mehr hatte ich das Gefühl aufatmen zu können... letzte Woche tiefster Winter und heute war es fast wie Frühling!

Überall auf den Wegen kamen mir Bächlein entgegen, die Erde ist ja nur an der Oberfläche aufgetaut, darunter ist der Frost, also kann das Wasser nicht einsickern. Hasel lassen schon schwach ihre Pollen fliegen. Auf meinem Weg fand ich einen Hochsitz... von da oben lassen sich bestimmt tolle Fotos machen, doch der Weg dahin war reine Matsche und trittsicher sieht mir das Ganze auch nicht aus.

Der Himmel riss immer weiter auf, die Sonne wurde an einer windstillen Stelle richtig warm, Vögel sangen fröhlich, sind mit Nestbau beschäftigt... viele Menschen hatte das Wetter aus den Häusern gelockt. Und gegen Ende meiner Wanderung fand ich doch welche... nur wenige, aber die ersten Schneeglöckchen sind da!

Obama wird gerade in sein Amt eingeführt, auch dort scheint die Sonne... auf ihm liegt soviel Hoffnung...

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.
Sir Isaac Newton

Ich hoffe, er schafft es Brücken zu bauen und nicht nur Obama! Wir brauchen viele "Brücken", die in die Zukunft führen, neue Brücken, nicht alte Krücken!

Sunday, January 18, 2009

Schnee ade



...die letzten Reste der weißen Pracht verschwinden, der Regen verwässert sie endgültig... ein grauer Tag... gut zum Ausschlafen, was ich gemacht habe... lesen, ausruhen, nachdenken... es wird sicher bald wieder hektischer...

Von Januar bis April 2009 stellt Vesta einen besonderen Anker dar. Verlangsame dein Tempo und nimm Platz in der Natur, komm zu Dir, indem du einatmest und ausatmest und dich auf die Fülle von Mutter Erde konzentrierst... das tue ich denn auch!

Stichworte der Woche: Wertewandel, die Welt mit anderen Augen sehen, Verständnis für größere Zusammenhänge, Aufbruch zu neuen Ufern, erste Signale für große Veränderungen... Licht und Schatten begegnen sich

Saturday, January 17, 2009

Stiefel kaputt


Der Himmel war leider nicht lange blau, er zog sich schnell wieder zu. Das Licht war alles andre als gut zum Fotografieren... ich ging trotzdem los... Früchte der japanischen Zierquitte mit Schneehäubchen waren mein erstes Motiv... dann Wolken... ich stapfte forsch weiter.

Mit den Augen immer auf Motivsuche spürte ich irgendwann, dass sich meine Füße nicht gleich anfühlten... der rechte war etwas feucht... komisch... ich ging weiter, wurde irgendwann stutzig, schaute nach... boa, mit was war ich denn unterwegs! Die Sohle ist komplett durchgebrochen! Durch alle Schichten! Da machte ich mich auf die Socken, dass ich nach Hause kam. Vor 2 Jahren bekam ich die Stiefel(neu) geschenkt... nun sind sie Müll im 3.Winter... die davor hielten an die 20 Jahre!


Die Gedanken fliegen und die Worte gehen zu Fuß.
Das ist das Drama des Schriftstellers.
Julien Green
Da kann ich Julien Green nur zustimmen!