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Tuesday, August 10, 2010

August...


Ich bin wieder da! Mit der telekom ging praktisch alles schief, was nur schief gehen konnte... immerhin bin ich wieder online!

Umzug... ein Kapitel, über das ich Romane schreiben könnte... inzwischen bin ich fast eingerichtet, nur noch zwei kleine Kisten warten sortiert zu werden... ja und endlich kann ich schlafen!!

Die Vorbereitungen für die Ausstellung... Eröffnung am Sonntagvormittag, laufen... ist fast fertig...

Friday, July 23, 2010

Veränderung


Die Ausstellungsvorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Hier steht alles voller Kartons, jetzt wieder leer. Es ist recht ungemütlich geworden in meiner Wohnung. Die neue beginnt sich zu füllen.

Viele Hürden gilt es ständig zu überwinden... mitsamt irrem Kopfweh.Immer neue to-do-listen abarbeiten... kaum Zeit zum Kraft schöpfen. Das hoffe ich in meinem neuen Heim zu können... Ruhe finden, Kraft schöpfen.

Sunday, February 21, 2010

die ersten frühen Krokusse




... erst auf dem Rückweg entdeckte ich sie im Kurpark. Sie schieben sich durch die nasse Erde, die Knospen alle noch verschlossen... sie warten wie wir alle auf Sonne und Wärme. Bis in den Nachmittag hat es geregnet, die Wege sind eine einzige Matsche, vor allem am See. Der Regen hat die Erde aufgetaut, klammes kühles Wetter mit ordentlich Tiefdruck... ich habe mal wieder ordentlich Kopfweh.

Stichworte der Woche: Fantasie und Kreativität, Vision einer besseren Welt, Traum und Wirklichkeit, Aufbruch zu neuen Ufern

Sunday, January 31, 2010

Graureiher





Die Zaubernuss zeigt stolz ihre prallgelben Blüten. Ein herrlicher Kontrast zu dem blauen Himmel, der allerdings nicht konstant war.

Da ich diese Woche schon viele Fotos gemacht hatte, wollte ich zuerst ohne Digi los, schnappte sie dann aber doch... und fand ein neues Motiv. Einen Graureiher im Schwanensee. Leider hält er große Distanz, steht mitten im See auf der Eisfläche. Fühlt er sich gestört, flattert er eine Runde, kommt näher und entscheidet sich dann doch wieder für ein Plätzchen... mitten im See. Er soll schon seit ein paar Tagen da sein, ganz alleine... Enten und Schwäne beobachtet er nur aus der Ferne.

Saturday, December 19, 2009

Eiseskälte



Das Haus im Schnee steht leer, wie so viele Villen, die um die Jahrhundertwende von 1880 bis 1910 hier gebaut worden waren, meist sehr herrschaftlich... sie haben bessere Tage gesehen! In einem Vorgarten blüht ein Strauch mit kleinen gelben Blütchen, Winterjasmin (Jasminum nudiflorum).

Bei minus 10°C am Mittag war ich unterwegs, wollte Fotos machen... Winterlandschaft einfangen. Die Kälte tat sehr weh, mir fielen die Finger fast ab. Da habe ich die Digi wieder eingepackt, Handschuhe an ging ich in in die Stadt, hatte Pia versprochen zu kommen. Sie erschrack, als sie meine eisigen Wangen spürte. In ihrem Laden ist es kalt... ich freute mich auf meine warme Wohnung... kam Heim und nix warm! Der Heizkörper im Arbeitsbereich ist kalt! Das hatte ich doch im letzten Winter schon mal... auch an einem Wochenende... montags ging er dann von alleine wieder. Ich durfte die Heizkörper nicht mehr abdrehen, bis die Heizperiode um war... aber er war an! Ich begreife das nicht und weiß nicht, was ich tun soll!

Saturday, October 31, 2009

Geisterwald




Der Oktober ist dabei sich zu verabschieden. Grau wechselt mit sachter Sonne... von Weitem wirkt der bewaldete Berg schon etwas wie ein Geisterwald... es ist feuchtkalt geworden... alles in allem grüßt der November! Einen wirklich goldenen Oktober hatten wir kaum.

Mich fror es auf meiner kleinen Wanderung. So richtig fit fühle ich mich heute nicht... und ich mag irgendwie noch keine Rollis tragen, mich nervt die Enge um den Hals... und schon ist der Hals gerötet!

Das Federvieh am See ruhte sich aus... ich hörte ein leises Fiepen... der BrautentenErpel... die quaken also nicht!

Nebenan beginnen die Bauarbeiten, gestern wurde der Kran aufgestellt, heute gebaggert.

Monday, October 26, 2009

Spannung in der Luft


Bedeutend milder ist es geworden, mit Mantel kam ich richtig ins Schwitzen... doch irgendwie steht die Luft. Bei meiner kleinen Wanderung heute hatte ich wie schon am Samstag das Gefühl, ich bekäme kaum genug Luft zum Atmen.

Es liegt so eine komische Spannung in der Luft...
Ideen, ja, aber umsetzen?
Malen? Keramik? Farbige Stickarbeiten? Tanzen?
Ich muss da wieder aktiver werden!

Ich habe Ute´s Bilder entdeckt... wirklich sehr sehenswert!
Siehe Ute´s Bilder

Wednesday, October 14, 2009

Joggen und eine tartofuli-Einlage


Schon die vierte Nacht in Folge, in der ich gegen vier noch wach war... am Vormittag blauer Himmel, kalt, aber Sonne... ich dachte, ich versuche es, mal hilft es, mal nicht... Laufklamotten aus dem Schrank geholt und ab zum Joggen. Die erste Unterbrechung, Bekannte, die sportliche Aktivität begrüßen... im Park... die Maulwürfe sind schon wieder schwer aktiv, die Blumenbeete sind ausgeräumt. Die Gärtner waren beim Harken, sie meinten, von wegen Blumen im Herbst: "Das komme ihnen wie Supermarkt vor, wenn sie jetzt noch was setzen sollen... schließlich habe man hier vor 200 Jahren ja nicht einmal die Kartoffel gekannt!"

Ach ja? Das stimmt nun aber nicht! Hier war die Kartoffel früher, als beim alten Fritz... Jacobus Tabernus beschrieb die "tartofuli" in seinem großen Werk!
Die Spanier lernten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von den Inkas die papa (Quechua pápa) kennen. Die Ähnlichkeit zur Batate führt zur Vermischung der beiden Begriffe, so dass ab dem 17. Jahrhundert beide Pflanzen (und ihre jeweiligen Früchte) als patata bezeichnet werden. Erst ab dem 18. Jahrhundert wird wieder zwischen der Kartoffel (spanisch: patata in Spanien und papa in Hispanoamerika) und der Batate (spanisch: batata) unterschieden. Die englische Bezeichnung potato leitet sich hiervon ab. Der deutsche Name Kartoffel erinnert eher an Trüffel, italienisch tartufolo, mit denen sie am Anfang verglichen wurden. Den französischen Ausdruck pommes de terre hat man als Erdäpfel übersetzt. Die Kartoffel jedoch hat in jedem Dialekt und in jedem Landstrich noch zahlreiche andere Namen, die oft fast wie Liebkosungen klingen, zum Beispiel Erdäpfel, Erdbirnen oder Töften.

Ich lief weiter, am See ein paar Dehnübungen, die Schwäne beäugten mein Tun... Licht und Stimmung sind um die Mittagszeit am See ganz anders als abends. Auspowern wollte ich mich nicht, machte Gehpausen, kurze Gespräche da und dort und fühle mich recht fit.

Ich liebe Barockmusik, so sie keine reine Kirchenmusik ist und hörte in den letzten Tagen immer wieder schöne Stücke... doch irgendwie hat sie den Raum hier so sehr ausgefüllt, dass ich sie in der Nacht weiterhöre, obwohl keine läuft...

Monday, August 24, 2009

am See




Wegen mit könnten die Hundstage noch lange bleiben... den ganzen Tag über hatten wir einen blauen Himmel, Sonne, viel Wärme... da trocknet die Wäsche im Handumdrehen.

Ich war am See, entdeckte eine recht verrupfte Brautente... lange war der Prachterpel verschollen, so auch die Mandarinenten... heute sonnte sich eine kleine auf der Mauer... Nachwuchs? Ich widmete meine Aufmerksamkeit dem Federvieh, als zwei Frauen mit Digi und forschem Schritt laut vorbeieilten und damit alle Tiere vertrieben... ja toll! Denken sie solcherart Motive zu finden? Ich bewege mich ganz sachte in der Natur, da bleiben die Vögel auch in nächster Nähe sitzen...

Nachdem die beiden sich entfernt hatten, ging ich weiter... in der Sonne lag einer der Riesenfische im Teich, ein Schwarm kleinere Fische nahe dabei.

Die Sonne hatte ein wunderschönes Lichtspiel mit dem Laub zu bieten, und färbte das Wasser stellenweise golden.

Ein Hund nahm ein ausgiebiges Bad.

Ich war danach wieder Wassertreten.