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Sunday, February 17, 2008

Erste kleine Radeltour




Wie gestern schon war der Himmel blau mit Sonnenschein, also habe eine Radeltour um die Teiche gemacht, trotz der Kälte. Die Vegetation in der Region ist noch zurück, denn die Nächte sind kalt. Sie haben wieder begonnen Wasser in die Teiche einzulassen, nur die Nummernteiche sind noch trocken, sie anderen zum Großteil von Eis bedeckt. Der Silbersee ist zu gefroren, weshalb die Wasservögel sich nun in den anderen Teichen tummeln. Um den Dutzendteich herum war die reinste Völkerwanderung unterwegs, die Kioske dort verbreiten schon wieder den Gestank von altem Bratfett. Bis vor wenigen Wochen sah man viele Menschen mit der Hand am Ohr, nun sind diese Hände vorwiegend mit qualmenden Zigaretten bestückt. Auf der Wiese am Silbersee spielte eine Gruppe von Männern Boule und führten entsprechende Diskussionen. Vorbeigehende Spaziergänger äußerten sich genervt über deren "Streiterei". Ich empfand dies als eher als Palaver, um zu einem gesunden Konsens zu kommen, was viele Menschen ja leider verlernt haben.

Thursday, November 01, 2007

Zauberhaft schön...

...war das Wetter heute! Von dem grauen Tag gestern schweigt man da besser. Hier war es jedenfalls fast nur grau, die Sonne hatte es nur für wenige Minuten geschafft durchzukommen. In der Nacht kam dann sogar Nebel, der dann heute um die Mittagszeit wie weggeblasen war... Sonne, blauer Himmel! Die Sonne wurde sogar über die Fenster des schräg gegenüberstehenden Hauses in mein Zimmer reflektiert! Klar, dass es mich rauszog! Also ab aufs Radel! Was freute ich mich, als ich sah, dass die Vegetation sich tapfer hält, fast alles ist noch buntbelaubt, die Spiegelungen in den Seen, soweit Wasser darin ist, sind noch immer sagenhaft schön!
span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" >Es war irre viel los heute... alle wollten den Tag genießen, zudem ist mal wieder die Consumenta mitsamt Veranstaltungen, wie "Faszination Pferd". Spielplätze, Bolzplätze, alles gut besucht, Radler, viele Jogger, sogar Boule-Spieler! Die gesamte Gänsepopulation des Luitpoldhains hat sich offenbar an den Silbersee verzogen... ob es ihnen bekommt... die vergiftete Brühe? Sie wurden fleißig gefüttert heute. Eine Gans fiel mir auf, sie hat einen weißen Hals und Kopf, gelbe Füße, ansonsten schaut sie aus wie eine Graugans, tja, wo die Liebe hinfällt! Warum sollen sich Gänse an die von Menschen aufgestellte Ordnung an Artenreinheit halten?

Mit dem Rad ist echt genial, zwar hatte ich später kalte Füße, aber so bin ich im Nu an all den Plätzen, an denen es sich zu fotografieren lohnt. Wäre ich zu Fuß gegangen, hätte ich nie den gespiegelten Abendhimmel aufnehmen können, jedenfalls nicht so! Heute ließ ich mich mal nicht von dem Menschengewimmel abschrecken und radelte meines Wegs... und hatte nette Begegnungen. Als ich am Dutzendteich Fotos machte, meinte ein netter älterer Herr: Ob ich denn nicht auch mal aufs Bild wolle? Er habe mich beobachtet, wie schön ich die Spiegelungen eingefangen habe... auf dem Display natürlich. Mit einer Digi hatte er bisher nix zu tun, aber er meinte, wenn ich es ihm erklärte, würde er das schon schaffen.
Er gab sich wirklich Mühe... es dauerte, immer wieder hatte er die Kamera ausgeschaltet, statt eines Fotos... es gibt halt nicht nur einen Knopf... doch am Ende hatte er es geschafft, wie man sieht! Sogar mit Spiegelungen!!

Als ich kurze Zeit später den Sonnenuntergang fotografierte, meinte ein Mann: Das Licht sei so schön... er ärgere sich so über die Zeitumstellung, wenn er jetzt aus der Arbeit kommt, sei es dunkel. Tja, darüber habe ich mich ja schon ausgelassen, wegen mir können wir bei der Sommerzeit bleiben! Er wollte dann noch seinen Frust über den 1.FCN loswerden... da sagte ich, da sei ich überhaupt nicht informiert, mir habe aber gefallen, wie die Stimmung hier war, als die Gäste aus Mexiko

hier spazieren gingen! Damit ließ ich ihn stehen und radelte weiter, seinen Frust durfte er behalten. Und ich kam mit weiteren 100 neuen Fotos heim! Das ist halt die Krux... Künstler suchen ständig neue Herausforderungen... und ich bin so glücklich, wenn das Wetter schön ist und sich mir so tolle Motive bieten...aber dann wartet die Arbeit... nööö, sie wird einfach nicht weniger! Ich werde wohl einfach mal eine Pause machen, bei flickr und hier, sonst ärgere ich mich nur noch... unerledigte Dinge mag ich nicht sonderlich. Also, wenn ihr hier mal ein paar tage nix Neues zu lesen bekommt, dann muss ich nicht krank sein... ich melde mich bestimmt wieder!

Wednesday, October 17, 2007

Radeltour am Luitpoldhain

Ich bin heute, wie auch schon in den letzten Tagen, etwas grantig aufgewacht. So kenne ich mich gar nicht! Als die Sonne dann herauskam, machte ich eine zweite Serie Fotos von den Physalis, meine Stimmung hob sich nicht, also legte ich mich wieder ins Bett und träumte verqueres Zeugs! Als ich zu mir kam, sah ich Wolken aufziehen, da aber nix wie raus und ab mit dem Rad zu den Teichen. Ich hatte schon einmal eine kleine Tour dorthin gemacht und kam trocken zurück.

Das Licht war einfach fantastisch! In der feuchten Atmosphäre wirkte alles ganz nah, sauber, scharfe Konturen und Superfarben! Zunächst machte ich einen Bogen hin zu den Blumenbeeten, vielleicht sehe ich noch einen Schmetterling. Aber nix da. Was vor zwei Wochen so üppig blühte, welkt nun.

Ich hatte endlich an die trockenen Brotreste gedacht, wollte sie dem Geflügel im Nummernweiher verfüttern. Wie ich mir schon dachte, wird das Wasser wieder abgelassen, die Brutinseln werden nun wieder zu Hügeln. Hungrig waren die Vögel hier nicht. So radelte ich weiter zum Silbersee, dort erwarteten mich hungrige Schnäbel. Der Himmel zog sich zum wurde bedrohlich dunkel, es tropfte etwas. Ich sagte mir: fahre ich jetzt zurück und es regnet, bin ich nass, bis ich zuhause bin, verziehen sich die Wolken, verpasse ich ein wunderbares Naturschauspiel!

Denn auf der anderen Seite tauchten die Birken, deren Pollen mich im Frühjahr so sehr gequält hatten, in goldenes Licht. Ich stoppte immer wieder um Aufnahmen zu machen. Plötzlich sah ich über dem Silbersee einen großen Regenbogen! Das zu dem goldenen Laub, alles spiegelte sich im Wasser! Indian Summer pur!! Ich war also wieder zum rechten Zeitpunkt am richtigen Platz! ich sog die Farben, das Licht, die Atmosphäre in mich auf, begann zu singen, fühlte mich einfach super. kein Wunder, dass ich mit 100 neuen Fotos nach Hause kam!

Später begann es zu regnen. Sollte das Superherbstwetter tatsächlich vorbei sein, so habe ich davon soviel festgehalten wie nur geht! Bei Regen kann ich Fotos ohne Ende bearbeiten und an den Büchern schreiben, was der bald rückläufige Mars bei mir sehr unterstützen wird. Bis Ende März wird sicher einiges fertig vor mir liegen.