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Friday, June 24, 2016

Sommerabend auf dem Balkon

Ohne Titel
Im Frühjahr blühten sie mehr als üppig vor meinem Fenster und ich hoffte inständigst auf eine leckere Ernte. Die Wildkirschen haben nur kleine Früchte. Viele Blüten fielen den häufigen Starkregen zum Opfer. Nur zu einem einigen Fenster streckt der goße Baum einige Zweige und das ist eines meiner Fenster. Immer wieder schaute ich sie mir an. Lange blieben sie grün, dann um die Sommersonnwende röteten sich wenige Kirschen und gestern endlich konnte ich ein Schüsselchen voll pflücken. Sie sind säuerlich und obwohl winzig, sehr saftig mit hervorragendem Aroma. Ich genoß sie am Abend auf dem Balkon nach einem schülheißen Sommertag.
Am Nachmittag wollte ich zum Wassertreten, radelte hin. Aber ach, das Becken für die Arme war leer, nur das Wassertretbecken war gefüllt mit kühlem Nass. Ich genieße es, vorher die Arme einzutauchen, dann ein paar Runden zu gehen und dann wieder die Arme einzutauchen. So war es nur eine halbe Freude.
Heute früh habe ich verschlafen. Mein Frühstück bestand mangels Zeit aus einem Glas Wasser und einer Banane - dann flott ins Bad und ab aufs Rad und zum Friseur, wo ich hörte, die Briten sind raus. Ich war geplättet! Ich bin ja auch dafür, dass die EU ordentlich überarbeitet gehört und viel zu schnell vergrößert wurde. Diese Politik war komplett daneben. Und dass man sich lange, statt um eine Basis und um die wirklichen Probleme zu kümmern, sinnlose Verordnungen produziert hat, wie das Ende der Glühbirne zugunsten einer "Sparlampe", die in Wahrheit mehr Strom frißt als die Glühbirne!! Und viele weitere Hirnlosigkeiten - und trotzdem bin ich für die EU, in der alle Völker ihre Traditionen wahren können und doch in friedlicher Kooperation zusammen arbeiten. Und warum nicht Untergruppen, deren Gremien sich austauschen und vor allem sollten Fachleute mitarbeiten, die nicht daran interessiert sind, in ihre Tasche zu wirtschaften... ich denke, da gehört ordentlich ausgemistet.
Heute habe ich dann den Sommerabend auf dem Bakon genossen, das herrliche Licht, das Zwitschern der Vögel, das Kreischen der Schwalben, die endlich am Himmel ihre Kreise ziehen, ein schönes Buch - über London! - und ein paar von den Wildkirschen. Heute war die Ernte nur mäßig.
Terminplan 2016 für die Märchenspaziergänge, weitere Infos unter www.bad-bergzabern.de 
Mein Buch ist erhältlich im Buchhandel und bei ploeger-medien: SELLEMOOLS - Grimmsche Märche uff Pälzisch
Und hier mein erster Film S Dornreesl

Tuesday, June 25, 2013

fünf Tage lang Sommer...

Mohnfeld vom 15.6.13
...und das wars dann schon. Mit dem Unwetter vor der Sonnwende hatte es sich schon mit dem Thema Sommer. Seither haben wir mäßige Frühlingstemperaturen mit Schauereinlagen. Vom Super-Super-Vollmond war auch wenig zu sehen. Bis der endlich voll war, gabs nur noch Wolken und als er sich am Sonntag endlich über den Horizont schob, wurde er auch schnell wieder in Wolkenpakete verpackt. Das macht doch echt keinen Spaß! Zum zwischendurch Joggen ists okay. Meine Wollsocken wachsen wieder - warme Füße sind mir wichtig.Wenigstens gibt es vielerlei an Obst und bei mir fast täglich Salat zu essen, was den Speck erfreulicherweise reduziert.
Siehe Aktualisierung maerchenspaziergang und mehr

Thursday, June 20, 2013

stürmische Sommersonnwend

vor dem Sturm, 20.6.2013
Diesen Monat bringt der Blick zum Himmel wieder einmal sehr große Kontraste. Von Nur-Blau über zarte Wolkengebilde bis zum Sturmhimmel ist alles geboten. Am Abend wurde das Licht plötzlich sehr intensiv. Ich schaute dann mal am Balkon - aha, es wurde scharz draußen. Kurz darauf kam der Sturmwind und bog die Bäume nach unten, es begann heftigst zu schütten. Das Wasser kam zur Abwechslung gegen die Balkonseite. Im letzten Jahr kam das Wasser unter der Türe durch... soweit kams diesmal nicht, doch die Joggingschuhe konnte ich nicht mehr retten, sie sind wohl mit Wasser gefüllt.
In den letzten Tagen mit gefühlten 45°C war man über den Tag, vor allem ab Mittag so schlapp, dass man über der Arbeit einschlief. Mir ist das mehrfach passiert. Und in der Nacht ist die Wohnung so schwül, dass an Schlaf kaum zu denken ist.
In letzter Zeit kommen immer wieder ad-hock-Anfragen für Märchenspaziergänge. Ich frage mich, ob das mit der aktuellen Internet-Kultur zusammenhängt. Man will alles sofort... wenn dann aber zuerst Vertragliches geregelt werden muss, tja, dann fehlt die Zeit... und ich bin auch nicht jederzeit verfügbar. Also bitte rechtzeitig melden, mindestens zwei Wochen vor dem Wunschtermin!!

Monday, June 21, 2010

Sommersonnwend


Kühle Nächte, kühle Tage,
viele dunkelgraue Wolken
erst gegen Abend wird der Himmel blauweiß
Sommersonnwend: der längste Tag des Jahres. Die Sonne erreichte um 13.28 Uhr ihren nördlichen Wendepunkt, der astronomische Sommer beginnt.

Stichworte der Woche: Welt im Wandel, alte Gewohnheiten und neue Perspektiven, Kontrolle und Freiheit; Durchbruch, Aufbruch oder Zusammenbruch, wichtige Erkenntnisse verlangen Entscheidungen

Unsere Regierung hat vergessen, dass wir in einer "Demokratie" leben... mit praktisch diktatorischen Mitteln wird das Sparpaket durchgewunken!

Thursday, June 21, 2007

Sommersonnwende


Heute ist die kürzeste Nacht...fast Halbmond...nach dem Unwetter am Nachmittag ist der Himmel am Abend klar gewesen, als ich von der Chorprobe kam. Wegen des Wahnsinnsgewitters mit Sturzflugartiegem Regen mit Hagelschlag musste ich meinen Termin auf morgen verschieben. Als ich dann verspätet zum Markt kam und Filipp fragte, wie es war...meinte er nur lakonisch: Es hat etwas gespritzt, sieht du ja...alles ist nass! Aber es sei schon Mal schlimmer gewesen!

Hier in der Gegend fehlen mir die Bräuche sehr, die ich anderenorts miterleben durfte!

Früher glaubte man, dass die Natur in der Mittsommernacht (der Nacht zwischen Freitag und Samstag) magisch sei. Elfen tanzten und Trolle standen hinter den Bäumen. Außerdem hieß es, dass der Morgentau kranke Tiere und Menschen heilen konnte. Deshalb sammelte man etwas Tau in einer Flasche. Dieser wurde auch zum Backen benutzt; das Brot und die Brötchen wurden davon groß und lecker, so glaubte man.

Unverheiratete Mädchen pflücken in der Nacht sieben oder neun Sorten wilder Blumen von sieben oder neun verschiedenen Wiesen, die sie dann unter ihr Kopfkissen legen. Dann sollen sie der Legende nach von dem träumen, den sie irgendwann einmal heiraten werden. Sie müssen aber beim Pflücken absolut still sein und am nächsten Tag dürfen sie niemandem erzählen von wem sie geträumt haben, sonst geht der Traum nicht in Erfüllung.


Das Fest wurde von der Kirche als "heidnisch" eingestuft, und lange Zeit verunglimpft und bekämpft. Schließlich wurde seitens der Kirche der Johannistag am 24. Juni eingeführt, eingeführt in der Hoffnung hierdurch das Mitsommernachtsfest zu assimilieren.