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Thursday, April 15, 2010

Leiter an der Wand




Langsam kommt Licht... kleine Schritte... ich fühle mich, als hätte ich einen Berg von Steinen versetzt... ohne die Hilfe vieler Freunde, ohne Rat und Tat vieler hilfreicher Geister hätte ich das nicht geschafft. Ich möchte ganz einfach Danke sagen! Dank auch der Natur um mich herum, in der ich mich immer wieder etwas auftanken konnte... Vor Wochen schrieb ich von Chiron und der Leiter an der falschen Wand... ich hoffe, sie steht nun an einer Wand, die keine Sackgasse und kein Irrweg ist.

Aber erstmal muss ich auftanken... trotz Wohnung suchen, Bewerbungen... Anstellung suchen, viel alter Huddel, Handy ist in Reparatur... alles auf einmal... es reicht, mehr verkrafte ich echt nicht mehr. Ich kann die Leiter nur anschauen, sie erklettern kann ich erst nach einer kleinen Pause!

Friday, March 19, 2010

auf der Suche



Vor einer Woche noch war es irre kalt... sind die Nächte auch, doch am Tag, solange die Sonne scheint ist es angenehm warm. Man braucht keine dicken Wollsachen, eine mittlere Jacke reicht. Die Menschen sind lockerer, kommunikativer... die Winterstarre ist abgefallen.

Ich war wieder lange unterwegs... in Ingrids Garten fand ich die prächtigsten Krokusse. So groß und kräftig sah ich sie selten.

Im Moment nutze ich es, dass es kaum jemanden im Hause hält... ich bevorzuge zwar weiterhin Wanderungen in Wald und Weinbergen... doch da findet man keine Wohnung. Also frage ich die Leute, die in den Gärten arbeiten, ob da, wo die Läden geschlossen sind, Leerstand ist... mal sind es Ferienwohnungen, dann keine abgeschlossene Wohnung... viele Menschen leben alleine in großen EFH, die irgendwann mal passten, als die Kinder klein waren. Zu klein, zu groß, zu teuer... abgewohnt... ich komme immer ganz müde zurück. Vielleicht hilft der Klee ja zu mehr Glück?

Joseph Campbell sagte einmal, dass wir manchmal Leitern hinaufsteigen, um dann ganz oben zu entdecken, dass wir sie an die falsche Mauer gelehnt haben. Diese Erkenntnis tut weh. Um uns aber in unserem Leben weiter in Richtung Glück und Zufriedenheit bewegen zu können, müssen wir ungeachtet des Schmerzes wieder hinabsteigen. Das ist die Türe, die uns Chiron mit seinem Schlüssel öffnet.

Aha... und wo ist nun die richtige Mauer?

Tuesday, May 15, 2007

Morgen ist Neumond

Zu Stier-Neumond am 16. Mai (21:27) steht eine Besinnung auf diejenigen Werte an, die wirklich Substanz haben und Halt und eine stabile Basis bieten. Manches, was bislang solide und sicher schien, könnte sich dabei als Illusion erweisen (Neumondstellung im T-Quadrat zu Saturn und Neptun).

Am 16. Mai treffen sich Sonne und Mond im 26. Grad des Zeichens Stier. Der Neumond befindet sich außerdem im Quadrat zu Neptun und zu Saturn. Damit sind die Themen Sicherheit und Unsicherheit angesprochen. Dort wo es für uns keine Möglichkeit der Kontrolle mehr gibt, da bleibt uns nichts anderes mehr übrig als zu Vertrauen. Im besten Sinn möchte dieser Neumond uns Vertrauen lehren.

Am 20. Mai wird Chiron rückläufig. Er bleibt dies bis zum 20. Oktober, erreicht den Punkt wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit aber erst am 3.2.08 wieder. In der rückläufigen Phase des Chiron können wir Prozesse verarbeiten, die mit seelischen und körperlichen Verletzungen zu tun haben und für die es nur schwer Heilung zu geben scheint.

Das Jupiter-Uranus-Quadrat vom 3.-18.5.
bringt viele Überraschungen. Wer an Altem festhält, wird unter seelischen Spannungen leiden. Wer offen ist für das Neue, wird viel Grund zur Freude haben.
Dieser Aspekt birgt viel Positives, Konstruktives für alle Menschen, die dem Neuen gegenüber aufgeschlossen sind. Ein toller Aspekt für neue Erfindungen, gut für Technik, Forschung, Raumfahrt, Biologie und Ethik, Religion hier im Sinne von neuen Erkenntnissen und Verbindungen auf einer höheren Bewusstseinsstufe, auf der unüberwindbare Gegensätze sich in Wohlgefallen auflösen.

Alle, die nun immer noch am Alten kleben, werden es sehr schwer haben...ihnen wird das Alte genommen werden müssen! An Altem festzuhalten hat nun nix mehr mit Ethik zu tun, sondern mit inneren Verknöcherungen...wer sich dem verweigert wird körperliche Symptome bekommen, die nicht zu übersehen sein werden!

Manche Leute haben von ihrem Vermögen nichts als die Furcht es zu verlieren.

Antoine de Rivarol

französischer Schriftsteller