Monday, November 20, 2006

Mein Tag in Erlangen






In der Nacht hatte es noch geregnet. Als ich am Morgen losging, kamen die ersten Anzeichen von Sonne. Als ich in Erlangen ankam war der Himmel blau und die Sonne schien recht grell. Ich drehte meine Runde zum botanischen Garten, wo mich auch schon bald die Katze begrüßte. Sie beobachtete die Fische im Seerosenbecken. Als ich die Goldfische und Koys in Hockstellung ablichten wollte drehte sich die Katze um und machte es sich ungefragt auf meinem Schoß bequem.

Die verwelkenden Lotusblumen im Seerosenbecken finde ich faszinierend. Die trockenen Blätter gleichen filigranen Skulpturen, eine Samenkapsel hatte es schon gesprengt. Sieht doch toll aus. Nach dem ersten Termin traf ich mich mit Ines zu einem Spaziergang an der Schwabach.

Für den Korkenzieherhasel ist gleichzeitig Herbst und Frühling. Mit den Frühlingsgefühlen in der Natur wird es wohl bald vorbei sein. Schon am frühen Nachmittag ist es empfindlich schattig geworden. Auf dem Weg zum Bahnhof kam ich an einer kleinen Galerie vorbei, in der Turteltauben ausgestellt sind.

Zu Skorpion-Neumond am 20. November (23:19) gilt es, all das über Bord zu werfen, was sich in letzter Zeit als nicht tragfähig erwiesen hat. Es kann jetzt große Freude bereiten, alte Vorstellungen zu zerstören und hinter sich zu lassen (Jupiter in Konjunktion zur Neumondstellung).

Sunday, November 19, 2006

Raben und Regen



Heute habe ich zum erstmal in diesem Jahr viele Raben mit lautem Krahkrah herumfliegen sehen, der klassische November ist auf dem Vormarsch. Mitsamt Regen, noch relativ mild, aber grau. Am Mittag hatte die Sonne noch einen eher lauen Versuch gestartet, aber sie schaffte es nicht Dunst und Wolken zu vertreiben. Die Spinne vor meinem Fenster vergrößert aber noch immer unbeeindruckt ihr Netz. Sie ernährt sich von den vielen Obstfliegen, die noch immer herumschwirren.

Friday, November 17, 2006

natur & kosmos


Heute kam die neue Ausgabe der Zeitschrift natur & kosmos, auf Seite 11 ist mein kleiner Artikel mit der Abbildung eines meiner Bilder. Die Redaktion verweißt auf meine HP. Freue mich sehr darüber.

Hier in der Stadt ist der Spuk den gestern Politiker und Polizeiaufgebot verursachten, vorbei.

Ich konnte endlich besser schlafen und singe unsere neuen Songs, höre die nächste Chor-CD. Sind keine offiziellen CDs, sondern Übungsmaterial für die Chorarbeit.

Thursday, November 16, 2006

Spuren





Da hilft auch keine Sonne, so zerschlagen, wie ich mich heute fühle. War einfach zuviel, was da auf mich einstürzte in den letzten Tagen. Bis die Klage dann beim Gericht liegt, ist auch noch eine Menge Kraft notwendig. Alle drücken mir die Daumen, wünschen mir Glück und Durchhaltevermögen. Die Sache hinterlässt jedenfalls sichtbare Spuren.

Aber vielleicht gibt mir das Singen heute Abend ja wieder Kraft. Heute beginnen wir sicher mit den Proben für unser Weihnachtssingen am 23.12. Wobei mir noch so gar nicht nach Advent oder gar Weihnachten ist. Wer denkt bei dem Wetter an Plätzchen backen? Ist ja klar, dass die Stadt jetzt festlich dekoriert wird, doch mutet das schon komisch an! Die Leute an den Marktständen, die ja wieder in die Fußgängerzone verteilt stehen, da der Christkindlesmarkt aufgebaut wird, sie verkaufen ihre Waren mit hochgekrempelten Ärmeln...Mitte November. Die Stadt war überhaupt im kompletten Ausnahmezustand. Wegen einer Sitzung der Innenminister lagen wohl überall in deren Umkreis Scharfschützen, ein Polizeiaufgebot, wie ich es selten gesehen habe! Eine grüne Minna an der anderen. Dann dieser Christkindlesmarktaufbau, auch der Kinderweihnachtsmarkt steht fast schon und dann Radau, ein weiteres Polizeiaufgebot wegen einer Demo. Als ich heim radelte fuhr ich durch die Hinterlassenschaften der Demonstranten...Müll wo man hinschaute, so sah die Stadt während der WM nie aus!

Das Singen hat mir wirklich geholfen, fühle mich wieder viel lebendiger.

Wednesday, November 15, 2006

heute goldener November





"Little Things are Live", sagte mir mal vor Jahren ein lieber Bekannter. Daran musste ich denken, als ich eine Stunde in der herrlichen Sonne verbrachte und nicht genug bekommen konnte von dem herrlich blauen Himmel, den letzten blühenden Gänseblümchen, den Rosenblütenresten mit Spinne, ja und dem Admiral, einem Schmetterling, der sich absolut nicht bei seinem Sonnenbad durch mich hatte stören lassen. Ganz still blieb er sitzen und ließ sich von mir mehrfach ablichten. Als er dann genug Wärme getankt hatte, flog er weiter.

erleichtert


Ach, endlich! Die Sonne scheint an blauem Himmel. Ich habe gute Nachrichten bekommen, das Ämtergerenne kann ich mir sparen, die Sache geht weiter, habe jetzt ein gutes Gefühl dabei. Bin richtig erleichtert!

Die Fotos habe ich Ende Oktober im botanischen Garten aufgenommen. Die Fuschies schwimmen noch im großen Becken, doch die Kamelien sind längst im Glashaus verschwunden.

Tuesday, November 14, 2006

Stolpersteine en masse


Mit dem Schwung war es schnell vorbei. Von wegen Arbeit an Buch-Projekten arbeiten. Die Frist für die Klage ist ja nicht zu verschieben, soweit mir bekannt, also versuchte ich zusätzliche Unterlagen zu bekommen, die meinen Anspruch belegen...man kennt das ja, keiner ist wirklich zuständig...man wird immer weiter verwiesen, bis man beim x-ten Versuch mit der richtigen Person sprechen kann. Diese Frau ist denn auch sehr nett und hilfsbereit, doch auch sie benötigt Angaben, die mir wiederum nicht bekannt sind. Also in der Kanzlei angerufen, wo mir gesagt wurde: "Ihr Termin ist vielleicht hinfällig. Sie bekommen Post, lesen sie das durch und entscheiden dann!" Heute war der dicke Umschlag im Postkasten und was kam mir entgegen: eine für mich dicke Honorarforderung! Doch woher nehmen, wenn nix da ist. Kann es denn sein, dass jemand, dem finanzielle Leistungen zustehen, Ämter jedoch bekannter weise alles abschmettern, nun nicht mehr das Recht haben um ihr Recht vor Gericht zu kämpfen?! Die Prozesskosten werden übernommen, aber die Kosten für den Anwalt? Es ist bekannt, dass man heute sein Recht nur noch durch einen Prozess gewinnen kann. Also herum telefonieren, sich informieren, zur Rechtsberatung gehen etc, mal sehen, wie es weiter geht.

Monday, November 13, 2006

neuer Schwung


Kaum, dass mein Hirn sich freier fühlt, kommen auch schon Massen an Ideen und Plänen. Vieles will umgesetzt werden. Mein Tisch ist übervoll mit Arbeit und ich freue mich daran und darauf. Vor wenigen Tagen konnte ich das kaum sehen, fühlte sich belastend an. So hilft der rückläufige Merkur wohl auch die Blickrichtung zu wechseln und damit verbundene Richtungswechsel zu vollziehen und anzugehen, frühere Entscheidungen aufzugreifen, zu überdenken und neu umzusetzen. Auf diese Weise bringt der alte Schlingel frischen Wind ins Leben. Jedenfalls hilft er mir nun mein erstes Buch (begonnen 1999) voran zu treiben und die Arbeit am meinem eigenen Märchenbuch (begonnen 2001) etwas hintan zu stellen. Die Entscheidung, zuerst dieses Buch fertig zu stellen war denn doch nicht richtig. Und ich plane für kommendes Jahr mehr als nur die eine Ausstellung im Frühjahr. Was da alles so im Laufe dieses Jahres entstanden ist, hat es verdient gezeigt zu werden.