Sunday, December 03, 2006

Auch etwas Sonne

Ganz erfreut sah ich heute blauen Himmel mit Sonne. Ein wundervoller Anblick, nach all den grauen Tagen. Bei mir waren sie ja besonders schlimm, da ich drei Tage Migräne hatte und ausserdem zwei Nächte nicht schlafen konnte. Dafür bin ich nun erst nach vollen zwölf Stunden aufgewacht!

Trotzdem kam ich gestern nicht zur Ruhe, habe ständig gewuselt, so auch weitere Lackschichten auf Dosen aufgetragen. Bei den kalten Temperaturen hier, läßt sich der Gestank schlecht rauslüften. Leider
bekommen wir von den Frühlingstemperaturen nix ab.

Saturday, December 02, 2006

Gewühle

Gestern wurden der Christkindlesmarkt, sowie alle anderen Weihnachtsmärkte hier in Nürnberg eröffnet. Viel Volk strömt aus Richtung Bahnhof über den Platz an der Lorenzkirche weiter zum Hauptmarkt. Es herrscht ein irres Gewühle, an dem ich keine Lust habe teilzunehmen. Mein Impuls war denn auch: Nix wie weg! Vor den Buden ist das Gedränge um die Adventsonntage herum immer so schlimm, dass wirklich niemand etwas sehen kann von den Auslagen und Leckereien.

Gestern war es total grau und kühl und auch heute lichtet sich der Himmel nur zögerlich und kalt ist es geworden.

Gestern Abend hatte es an mein Fenster gepocht. Eine junge Frau wollte wissen, von wem denn die schönen Bilder in meiner Wohnung seien, die sie von draußen gesehen hatte. Die Bilder seien so weiblich, ob es davon noch mehr gäbe...sicher, alles in Mappen verstaut. Habe mich sehr über die spontane Reaktion gefreut.

Wednesday, November 29, 2006

Außer Gefecht

Migräne hat mich wieder einmal außer Gefecht gesetzt.

Tuesday, November 28, 2006

Waschsalon-Geschichten

Ich musste mal wieder Wäsche machen. Heute waren anfangs nur Frauen im Waschsalon, später kamen dann Männer. Eine junge Frau hat sich von zwei jungen Männern bedienen lassen. Die hockte sich hin, blätterte in einer Zeitschrift und sagte den beiden, was sie tun sollen! Super! Sie bekam dann sogar von dem einen Süßigkeiten geschenkt.

Eine andere war zum ersten Mal dort...hatte Fragen, so wie ich damals. Sie wohnen erst seit kurzem hier, sind vom Dorf und ganz unglücklich in der Stadt, aber beide arbeiten hier. Zu ihrem Pech können sie gleich weiter Wohnung suchen, da ihre derzeitige Bleibe viel zu teuer und komplett schadhaft ist. Die Balkontüre lässt sich nicht schließen! Nur anlehnen, und dann sind alle Wände voller Schimmel. Ich habe ihr geschildert, was das an chronischen Schäden verursacht...nun will sie ganz schnell raus. Kann ihr auch nur dazu raten.

Sunday, November 26, 2006

Drosophila - Kreuzspinne



So lange wie in diesem Jahr sind die bei mir und sicher überall, noch nie, soweit ich mich erinnere, herumgeschwirrt, diese Obstfliegen. Ich freue mich über jeden weiteren Sonnentag, an dem ich nicht vor Kälte schlottern muss. Ich weiß um das Thema Erderwärmung, frage mich, wie lange sich die Kälte dann im kommenden Frühjahr wieder hartnäckig weigert sich zu verabschieden, quasi als Ausgleich. Die Kreuzspinne vor meinem Fenster baut immer neue Netze um sie einzufangen. Auf dem Weg zum Park flitzte ein rotbraunes Eichhörnchen vor mir her, dann einen Akazienstamm hoch und ab über die Äste auf das nächste Dach. Im Park fand ich es heute nicht so toll, waren so viele Menschen mit Glimmstängeln unterwegs und hinterließen überall Duftspuren.
Beschäftige mich mal wieder mit Bachblüten, den traditionellen, aber auch mit den Kalifornischen und den Australischen. Jede stammt aus einer anderen Zeit. Die Wirkungsweise ist bei manchen ähnlich, aber es gibt auch große Unterschiede. Na Hauptsache, sie helfen!

Saturday, November 25, 2006

Parkwichtel

Einige der Parkwichtel, die bei den kleinen Besuchern sehr beliebt sind.
Das Bild stammt noch aus dem Frühjahr, als es nicht warm werden wollte. Die Socken stricke ich für die nächste kalte Saison, da gibt es immer Nachfrage. Es gibt Zeiten, da stricken die sich fast von selber und dann wieder liegt eine begonnene Socke lange herum. Aber in der Sockenschublade sind sie noch fast alle gelandet, bis auf diejenigen, welche als Geschenke weiterwandern.

Thursday, November 23, 2006

Ewiger Kampf und kein Ende


Diese Richter vom Bundessozialgericht in Kassel sollten mal einige Monate von 345,- euro im Monat leben, dann würden sie anderes reden! Mir bleibt da echt die Spucke weg!

Um jede Kleinigkeit muss ich kämpfen, sehe schon völlig abgekämpft aus, doch es nimmt kein Ende, egal ob es um die zwar genehmigte Reha geht, doch die beharren darauf, mich in die falsche Einrichtung schicken zu wollen. Oder die Klagen...das dauert alles eine Ewigkeit, da soll man dann locker und zuversichtlich sein und bleiben und den Mut nicht verlieren. Da kann ich lange singen: "Give Me A New Home!"...wo ich mir nicht einmal einen Eimer Farbe für die Wände leisten kann, das heißt für mich auf unbestimmte Zeit weiter in der Küche schlafen.

Wednesday, November 22, 2006

vor 24 Jahren...

Heute vor 24 Jahren kam meine Tochter zur Welt. Es war eine sehr schwere und langwierige Geburt, 15 Tage verspätet, hieß es und sofort nahm man sie mir wieder weg, durfte sie nur ganz kurz sehen. Dann verschwanden sie mit ihr. In der Säuglingsintensivstation durfte ich sie immer dann besuchen, wenn auf der Frauenstation Essenszeit war. Ständig musste ich mich umkleiden...es war ein einziger Streß. Später stellte sich heraus, dass sie völlig gesund war. Stillen durfte ich sie trotzdem erst über eine Woche später zuhause. Da saugte sie dann auch ganz zufrieden und schmatzend an meinen Brüsten.